Die Freistatt
- Journal
- Die Freistatt
- Volume
- 2 (1914)
- Issue
- Heft 4 (Juli 1914)
- Article
- Die jüdische Tragödie
- Date
- 1914-07-01
- Page
- 199 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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hmtAi Zwdj, Di« jücJi«c;lt€ Tragödie 19$ ^iMfvimiiiiiiitMMMmiiHHOitnHiiiiu #11 j#tet aufrtthrt. Willst du wohl, du Aas?! {Kommt mit fit heraus») Das Mädel ist ohnmächtig von dem Bissel ilikiltei. Die Bande verträgt nichts mehr* (wieder im Dickicht) fltfl i§t§ genug, Esther* Komm los. (Nach einer Pause inV ^rm«d)t Mein Jesus, die Augen! (Auf den Kniecn) Ich hah I Mmß das Maul verhalten! Barmherziger Jesus, sieh an, daß lillf gewollt hah. Lieher guter Herr Jesus, du weißt ich hah Hilft wollen ersticken, ich kann nichts dafür, (Aufstehend): Was Jutet Was soll ichi nur anfangen! (Er läuft die Hände ml und ah.) Sie kann doch nicht so liegen hleiben. Man nickt finden- Ins Wasser mit ihr! und fort, rasch! (Er Jif Tote aus dem Dickicht, wirft sie weit ins ^Wasser und cnt~ Büchse ergreifend, in den "Wald.) in friß*; vor dem Häuschen seines Vaters — m der Nahe ist die llpd der Synagoge sichtbar — sitzt der dreizehnjährige Moritz ^ipAlfl lesend; Frau Scharf in der Schwelle stehen Weihend); ftf 'ieharf: Moritz, wo ist der Vater? litif %t * * ,Wo wird er sein? Die Leuchter wird er richten .tfuhuL Ifpli Scharf: Könntest auck gehen ihm Keifen, Moritz mein ipfr |j£fU*: Hör mal, Mutter (liest vor): „Und sprach zu seinem Siehe, des Volkes der Kinder Israel ist viel und mehr denn dms ist doch eine Lüge, der Farao hat gelogen, Mutter, ISMai*, wir wollen sie mit Listen dämpfen, daß ihrer nicht Werden. Denn wo sich ein Krieg erhühe, mochten sie sich Feinden schlagen, und wider uns streiten und zum <MI#*iehn" Der Farao, das ist, was jetzt Konig ist, Mutter. ||# Seharf: Glauhst du, ich weil? nicht? (|$jrätx: Damals war der König der erste heim Steineschmeißen. König auch so ein hittrer Hund? Scharf: Unser König ist ein guter Kaiser und wohnt Originals by courtesy of Dr. Anatol Schenker