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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1938-01-01 · 31 (1938) · p. Seite 292

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
31 (1938)
Article
Aus der Frühzeit Robert Remaks
Date
1938-01-01
Page
Seite 292 (sequence 7)
Language
German
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lieh auch der hohe wissenschaftliche Ruhm beigetragen haben, den Robert R. überall genoß. Neben dem damaligen guten Verhältnis zwischen Deutschen und Polen mag dies vielleicht auch zur Erklärung dafür dienen, daß im März 1848 der erst 33jährige jugendliche Privatdozent auf die dringenden Bitten seiner früheren posner polnischen Lands leute die Führung einer Deputation übernahm, die aus ihm und zwei prominenten polnischen Mitgliedern bestand: dem Universitätsprofessor Dr. Adalbert von Z i b u 1 s k i und Marceli M o 11 y. Die Deputation, die vom König empfangen wurde, konnte den Erfolg verzeichnen, daß den polnischen Gefangenen die erbetene Freilassung und Begnadigung gewährt wurde.- Im gleichen „tollen“ Jahre hatte Robert R., als der damals jüngste Privatdozent, in einer höchst bedeutsamen Sitzung der Professoren der berliner Universität das Protokoll geführt. Das historisch wertvolle Konzept fand sich jedoch nicht im Nachlaß Remaks vor: er hatte es, wie sich später herausstellte, schon zu seinen Lebzeiten geschenkweise dem Professor der Anatomie, Geheimrat Waldeyer, überlassen, der es für seine Sammlung von Autogrammen erbeten halte. Dagegen befinden sich die Original b riefe Humboldts (s. Anm. 1) im. Besitz der Schwiegertochter Robert Remaks, der Witwe des berliner Universitäts-Professors Dr. Ernst Julius Remak, während Frau Feodora Litthauer, geb. Remak, 2Q2

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