Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 31 (1938)
- Article
- Aus dem Briefwechsel Steinheim - Zunz
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 273 (sequence 26)
- Language
- German
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ו, 1:.־ 1 ו¬ ו" ן¬ 7) Bezieht sich wohl auf eine ironische Briefstelle Zunzens über den Reichtum Salomon Heines. (Lt. Konzept im Briefbuch vom 17. Mai 1842: ״Salomon Heine bewundere ich und wünsche, daß er mich gleichfalls bewundere“. 8) Der Abdruck erfolgte fast 100 Jahre später in dem Auswahlband nachgelassener Schriften Steinheims in der Schriftenreihe ״Deutschjüdischer Weg“ Heft 3, Vortrupp Verlag Berlin, 1935. 9) Der Schellingianer Salomon Form Stecher (1808 bis 1889) veröffentlichte 1841 ״Die Religion des Geistes“ (eine wissenschaftliche Darstellung des Judentums nach seinem Charakter, Entwicklungsgänge und Berufe in der Menschheit), Samuel Hirsch (1815—1889): ״Die Religionsphilosophie der Juden“ (das System der religiösen Anschauungen der Juden und sein Verhältnis zum Heidentum, Christentum und zur absoluten Philosophie für Theologen aller Konfessionen dargestellt und mit den erläuternden Beweisstellen aus der Heiligen Schrift, den Talmudim und Midraschim versehen). — Über Formstecher und Hirsch vgl. S c h o e p s, Geschichte der jüdischen Religionsphilosophie in der Neuzeit, Berlin 1935, Bd. 1, Kap. 4 und 5. 10) — auf dem Trockenen. 11J Heinrich Koenig (1790—1869) war ein zu der Zeit moderner, aber äußerst mäßiger Romanschreiber. — Rießer schätzte ihn wegen seines positiven Einsatzes für die Judenemanzipation in der Kurhessischen Ständeversammlung. Vgl. den Brief in Ges. Sehr. I, 225 f. — Steinheim dürfte ihn anläßlich eines Besuches bei Rießer 1837 in Bockenheim kennengelernt haben. 12) D. h. eine poetische und eine politische Schrift, während seine theologischen Arbeiten nicht aufgeführt werden. — Das Verhalten Abr. Geigers gegen Steinheim hat zu Lebzeiten in betonter Unfreundlichkeit bestanden und diese Abneigung hat ihn nach dessen Tod noch zu einer sehr ungerechten Charakteristik veranlaßt, die jahrzehntelang das Urteil über Steinheini bestimmt hat (Jüd. Zeitsclir. f. Wiss. u. Leben, Band X, Breslau 1872 p 285—292). 13) Ludmilla und Ottilie Assing lebten nach dem Tode ihrer Eltern, die mit dem Ehepaar Steinheim sehr befreundet gewesen waren, bei Varnhagen von Ense, dem Bruder der Mutter, in Berlin. Zumal durch Ludmilla Assing kam auch eine nähere Bekanntschaft Steinheims mit Varnhagen zustände. Anmerkungen zum Zunzbrief vom 19. April 1843. ב) Der vorangegangene Brief Steinheims ist nicht erhalten. 2) Es handelt sich um eine 1842 in englischer Sprache 18 273