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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1938-01-01 · 31 (1938) · p. Seite 267

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
31 (1938)
Article
Aus dem Briefwechsel Steinheim - Zunz
Date
1938-01-01
Page
Seite 267 (sequence 20)
Language
German
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IRI
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3) Schclling war 1841 zur Bekämpfung der Hegelschen Schule und zur Vertretung der romantisch-restaurativen Regierungsideen Friedrich Wilhelm IV. nach Berlin berufen worden. Seiner Antrittsvorlesung, die am 15. November 1841 stattfand, nachdem er über 25 Jahre fast völlig geschwiegen hatte, sah das ganze gebildete Deutschland mit äußerster Spannung entgegen. Steinheims Voraussicht war insoweit richtig, daß die ״Vorlesungen über die Philosophie der Mythologie und Offenbarung“ dem Phänomen der wirkliehen Offenbarung nicht viel mehr gerecht wurden als die identitätsphilosophischen Spekulationen der vorangegangenen Epoche. 4) Das Konzept des besonders ausführlichen Zunzschen Briefes ist noch erhalten. — Benjamin de Castro, ein Bruder der zum Assing—Varnhagenschen Kreis gehörigen Rahel de Castro, ist nicht weiter bekannt geworden; lediglich in einem Artikel im Itzehoer Wochenblatt 1839, Nr. 15, ist er Steinheim in seinem Kampf für die holsteinische Emanzipation zur Seile getreten. Im übrigen trägt der vierte Band der ״Offenbarung usw.“ die Widmung: ״Dem Andenken seines zu früh hingeschiedenen, innigst einverstandenen Freundes, des wahren Gottesverehrers Benjamin de Castro“. r') Im Prospekt der Neuen Jenaischen Literaturzeitung ist Steinheims Name zwar unter den Theologen aufgeführt, doch konnte ich keinerlei Mitarbeit von ihm finden. ü) Die Arbeit ist nie erschienen. Das Manuskript ist auch im Sleinheimschen Nachlaß nicht vorhanden und scheint verloren gegangen zu sein. 7) August Detlev Christian Tw es teil (1789—1876, Professor für systematische Theologie in Berlin und seit 1835 auf dem Lehrstuhl Schleiermachers) war einer der ältesten und besten Freunde Steinheims aus der Kieler Studentenzeit ^1808--1810) her. Einige Briefe Steinheims an Twesten sind in der Twesten-BLographie von C. F. G. H e i n r i c i (Berlin 1889) im Auszug veröffentlicht worden. — Twesten. ist auch identisch mit dem Ivonsistorialrat Gelb in dem nachgelassenen Roman Steinheims ״Elias Windler und seine Reisen“, aus dem ich in ״Vom Bleibenden und Vergänglichen im Judentum“ (ein Gedenkband 1835—1935) p. 46, ff. eine Probe mitgeteilt habe. 8) Vgl. Brief I, Anm. 1. Zur Z u n z a n t w o r t vom 3. Juli 1842. 1J Bezieht sich nicht auf den vorangegangenen, sondern einen dazwischenliegenden, nicht erhaltenen Brief Steinheims. 267

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