Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 31 (1938)
- Article
- Weltgeschichte im Spiegel jüdischer Bildnisminiaturen
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 197 (sequence 35)
- Language
- German
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Gesichts, das schöne braune lang herabfallende Haar, das Weiß des Kragens, das schwarze Gewand, alles auf grauem Grund. (Sammlung Buecleuch.) Über den anderen Schriftstellerbildnissen Samuel Coopers waltet ein gewisses Mißgeschick: die Identifizierung eines seiner lebensvollsten Werke, des Abraham Cowley, ist umstritten, der Samuel Butler, der Autor des ״Iiudibras“, der mit Cooper befreundet war und — wie der Schauspieler Harris — selbst Malunterricht genommen hatte, in der Sammlung Buccleuch ist wohl nur eine Copie nach Cooper und der Thomas Hobbes, der Lehrer Karl II. und Verfasser des ״Leviathan“, der von Aubrey als eines seiner besten Porträts genannt und nach dessen Angabe von Karl II. als eine besondere Kostbarkeit zu Whitehall aufbewahrt wurde, hat sich bisher nicht angefunden. Zahlreich sind Samuel Coopers Cromwell-Bildnisse, die aus verschiedener Zeit stammen. Wenn er auch die Bleistiftzeichnung in Profil, die Houbracken gestochen hat, unbemerkt vom Lord-Protektor, der gerade eine Rede hielt, hergestellt haben kann (Sammlung Devonshire), so spricht die Spanne, die zwischen den Jahren 1647 und 1656 liegt, doch gegen die Anekdote, Cromwell habe dem Meister nur unter der Bedingung gesessen, daß er keine Kopie anfertigen dürfe. Als er Cooper bei Übertretung des Verbots — die eine Fassung der Anekdote sagt: für sich selber, eine andere: für Cromwells Lieblingstochter Elisabeth — überraschte, soll m