Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 31 (1938)
- Article
- Weltgeschichte im Spiegel jüdischer Bildnisminiaturen
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 191 (sequence 29)
- Language
- German
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Todesjahr geboren. Lemberger identifiziert sie gleichfalls als De la Gardie,* 1912 in seinen ״Skandinavischen Miniaturen“, während Asplund in einer schwedischen Abhandlung des Jahres 1916 meint, das Einfassungsmonogramm widerspräche dieser Benennung. Doöh das Monogramm, wenn richtig entziffert, könnte sich ja auch auf den mit der Miniatur Beschenkten beziehen, und daß sich gerade von Alexander Coopers Gönner ״Aufnahmen“, möchte man sagen, in verschiedenem Alter und mit Repliken erhalten haben, ist gewiß kein Zufall und macht die Bestimmung wahrscheinlich. (Eine Replik im Reichsmuseum zu Amsterdam geht als ״Unbekannter“.) Gewiß — die Ähnlichkeit zwischen dem gesicherten und dem fraglichen Bild, das auch Alexander Cooper als Meister der Haarbehandlung und der Wiedergabe des Waffenglanzes zeigt, die von seinem Oheim übernommene Teilung des Hintergrundes hat und 5,1X4,4 cm groß ist, ist nach dem ersten Augenschein, bis auf die Art des Blickens, die beide Male mit wenig Mitteln die kleinen Arbeiten höchst lebensvoll macht, nicht übermäßig groß. Aber erstens stammen sie aus verschiedenen Zeiten und gerade die Verschiedenheit des Ausdrucks spricht für Alexander Cooper, dessen Wahrheitsliebe das Schauspielerische im Wesen des Grafen fein festhielt, das eine Mal als Höfling und Liebhaber, das andere Mal auf bedeutend und Staatsmann zurechtgemacht. Auch ist dasjenige, das wir immerhin mit einem kleinen Frage- IQI