Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 31 (1938)
- Article
- Weltgeschichte im Spiegel jüdischer Bildnisminiaturen
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 190 (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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Bezahlung von 400 Talern einbegriffen waren, aber sich noch nicht aufgefunden haben. Ob ihm Karl X., mit dem er wie erinnerlich in bestem Einvernehmen stand, nach der Klage und nach seiner Rückkehr vom feindlichen Dänischen Hof, an den er wegen der Schulden des schwedischen oder wegen der Toleranz des dänischen Königs gegangen war, wieder in Gnaden aufgenommen wurde, ist unbekannt, doch fand er bei De la Gardie wieder eine Zuflucht. Ihn hat er mehrfach porträtiert und wenigstens eine Miniatur ist authentisch, die aus der Reichsbank zu Stockholm, die man irrtümlich seinem Bruder zuschreiben wollte. Sie trägt auf der Rückseite eine alte lateinische Inschrift, die ,,Kupers“ Autorschaft und die Identität De la Gardies belegt. Sie ist auch einer von Williamson als De la Gardie bezeichneten Miniatur im Göteborger Museum nicht unähnlich, von der eine Replik in der Sammlung Windsor von Foster als Sir John King bezeichnet wird; dieser bedeutende Advokat, dem Karl II. ein hohes Amt im Justizdienst zugedacht hatte, kann es aber dem Alter nach, da er bereits kurz nach Karls Restauration (1662) achtunddreißigjährig starb und Alexander Cooper spätestens 1646 nicht mehr in England weilte, kaum sein. Eine gleiche chronologische Unmöglichkeit begeht der sonst so zuverlässige Williamson, wenn er die Miniatur des Göteborger Museums das Porträt des schwedischen Generals Karl Gustav Creutz nennt; denn der wurde erst in Alexander Coopers igo