Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 31 (1938)
- Article
- Weltgeschichte im Spiegel jüdischer Bildnisminiaturen
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 189 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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Christine wie unter Karl X. herrschte Ebbe im Königlichen Schatz, und einmal mußte er gar mit seinen Kunst- und Leidensgenossen David Beck und dem Hugenotten Pierre Signac, die nach ihm an den vorher von Künstlern nicht aufgesuchten Hof kamen, um ihre Bezahlung klagen. Cooper, auch manchmal Kuper und Kupart geschrieben, wird einmal mit David Beck, der ein Holländer war, als Franzose bezeichnet, was der neueren Hypothese einige Berechtigung gibt, daß die Brüder Cooper oder deren Eltern aus Rouen nach England eingewandert waren. Die Akten künden uns, außer der unregelmäßigen Zahlung, daß er mit dem Schatzkanzler, dem Reichsrat Seveth Baat, der die ersten 200 Reichstaler anwies, gut gestanden haben muß, denn er hat ihn porträtiert: die Miniatur ist verlorengegangen, aber Jeremias Falck hat einen. Stich nach ihr geschaffen. Andere schwedische Miniaturen sind der Admiral Stenbock im Nationalmuseum zu Stockholm und Johan Gustavson Baner in der Sammlung Synebrochoff zu Helsingfors. Wir erfahren auch, wo er wohnte, bei einem Wundarzt im inneren Quartier der Stadt, anscheinend abgabenfrei, und daß er dort vor März 1660 starb, vor seiner Arbeit, den Pinsel in der Hand. Im Jahre 1656 schuf er in Kopenhagen, beim Nachfolger Christians IV. von Dänemark, der sephardische Juden in Glückstadt angesiedelt hatte, die bereits erwähnten Miniaturporträts von dessen Kindern, nebst anderen Lady-Porträts, die in der 18g