Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 31 (1938)
- Article
- Weltgeschichte im Spiegel jüdischer Bildnisminiaturen
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 188 (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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die demütige Bitte, vor Eurer Abreise der königliehen Schatzkammer Auftrag zu geben, daß mein Gehalt für das ganze Jahr 1651 und die Hälfte des gegenwärtigen, zusammen 12ÖOReichstaler, mir un-׳ gesäumt ausgehändigt werde. Diese Abhilfe meines Mangels würde bei Eurer gräflichen Gnaden zum ehrerbietigsten Dienst verpflichten Eurer hohen gräflichen Gnaden demütigen und bescheidenen Diener Alexander Cooper“. Auch mit dem Thronfolger Christines, Karl Gustav, muß er gut gestanden haben, denn an ihn adressierte er anscheinend eine andere Mahnung nach Gripsholm, die eine persönliche Zahlungsanweisung Karls zur Folge hatte. Und in anderer Tonart mahnt er den Rentmeister auf folgendem Zettel: ״Mein Herr Rentmeister! Für die drei Schildereien (eine für Cromwells General Fleetwood — D. Verf.) muß ich haben 120 Reichstaler, das Stück zu 40 Reichstaler. Alexander Cooper.“ Die Zahlungsanweisungen und ־vermerke des königlichen Schatzamts haben sich nebst Quittungen Coopers erhalten — in deutscher Sprache, was immerhin einen Aufenthalt in Deutschland möglich erscheinen läßt. Aber die bereits erwähnte Miniatur Gustav Adolfs war meiner Meinung nach eine Art Probestück, das holländische Kreise nach Schweden geschickt hatten, um den Künstler dort zu empfehlen. Es bestanden ja freundschaftliche Beziehungen zwischen der Familie des ״Winterkönigs“ und dem schwedischen Königshaus. Aber sowohl unter 188