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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1938-01-01 · 31 (1938) · p. Seite 182

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
31 (1938)
Article
Weltgeschichte im Spiegel jüdischer Bildnisminiaturen
Date
1938-01-01
Page
Seite 182 (sequence 20)
Language
German
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I aturen ihrer Eltern von Isaak Oiivier gemalt und Houbracken dürfte gerade diese Werke kaum gekannt haben. Außer den Zeugnissen Sandrarts und Houbrackens legen die Werke Alexander Goopers selbst beredt Kunde von seinem holländischen Aufenthalt ab, zum Beispiel die beiden Damen der englischen Aristokratie, Mary und Alethea Talbot, die Töchter des Earl von Shrewsbury, deren eine Mary, den Grafen Pembrok, die andere den Earl of Arundel, den berühmten Sammler heiratete, der Van Dyck an den Hof des Königs von England gezogen hatte. Alexander Cooper sieht die beiden Damen recht eigentlich mit holländischen Augen. Einem Niederländer aber, der auf die ganze englische Malerei den größten Einfluß ausgeübt hat, hatte er sich anscheinend mit Vorbedacht entzogen: Anthonys Van Dyck! Es muß etwas in ihm gegen dessen gefällige Eleganz und weiche Anmut, die stets zu Schmeicheleien aufgelegt sogar noch die rassische Vornehmheit des englischen Adels in seinen Porträts übersteigerte, protestiert haben. Wir werden diesem Charakterzug bei ihm wieder begegnen. Auf jeden Fall war er, da wir aus verschiedenen englischen Porträts zum mindesten auf gelegentliche Aufenthalte Alexander Coopers in England vor seiner Berufung nach Schweden schließen müssen, bei Van Dycks zweiter und endgültigen Übersiedlung nach England in der holländischen Art, die ihm mehr lag, schon so gefestigt, daß er unter dem Eindruck 182

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