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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1938-01-01 · 31 (1938) · p. Seite 177

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
31 (1938)
Article
Weltgeschichte im Spiegel jüdischer Bildnisminiaturen
Date
1938-01-01
Page
Seite 177 (sequence 15)
Language
German
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nach Werken berühmter Meister herstellte, und über Isaak Oliviers Lehrer Hilliard, den Sohn des Sheriffs von Exeter, der Hofmaler Elisabeths und Jakob I. wurde. Ganz zu schweigen von Holbein und selbst über den Genter Lucas Horenbout fehlen keine Nachrichten: von diesem lernte Holbein die Miniaturmalerei, weil sie am englischen Hofe ein begehrter und gefragter Artikel war — was jenen Illuminatoren sehr zu paß kam, die durch die Erfindung der Buchdruckerkunst brotlos geworden waren und sich auf die Bildnisminiatur umstellten, indem sie diese statt in Bücher nunmehr auf Spielkarten, Pappe, Pergament oder Velin malten. Das Wenige, was wir von Hoskins wissen, ist, nach Richard Graham, außer seiner Tätigkeit und seiner Wohnung (in der Bedfortstreet), daß er ursprünglieh als Ölmaler ausgebildet wurde und später zur Porträtminiatur überging, worin er noch Größeres leistete. Die Vorliebe für Miniaturen wurde in England traditionell. Außerdem haben sich von Hoskins einige Rezepte seiner von ihm selbst hergestellten Farben erhalten, die das Britische Museum aufbewahrt. Er brach unter dem Eindruck Van Dycks mit dei schattenlosen Modellierung des Mittelalters, die sich noch auf Holbeins Porträts findet, aber das Kolorit seiner Gesichter ist ein wenig fahl, was wohl nicht nur auf das Ausbleichen seiner Farben zurückzuführen ist. Seine Schatten sind stets etwas ziegelrot,;und seine chemischen Versuche haben eine gewisse 12 177

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