Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 30 (1937)
- Article
- Ha-Matmid
- Date
- 1937-01-01
- Page
- Seite 274 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/3111067-3111126-3118961--7728-3119257- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Ein leuchtender Flecken darüber emporsteigt In rötlichem Feuer, erzitternd im Hellen;- 64. Dann wird eine Stimme, zart-kraftvoll, vernommen, Die Stimme des Knaben, die kennt kein Ermatten. Dem räkelnden Kind gleich, dem plappernden Knäblein, Durchlernt er sein Pensum in heiliger Süße. 65. Wie Lichtschnur, verstreut auf Gebälk tiefen Wassers, Vibriert weich sein Sang zwischen stumpferen Stimmen. Pfeilschnell eilt sein Wort, es flieh’n die Kolumnen, Ein Blatt jagt das and’re, die Seiten — verzehrt. XII. 66. „Hoi, tonu rabbonon — wer kann es denn wissen, Ob nicht, wenn ich opf’re mein Ich und mein Können Am Altar der Thora, ich dann aus dem Winkel Mich hebe und voll wird die Welt meiner Ehre? 67. Hoi, tonu rabbonon — auch Rabbi Akiba In’s vierzigste Jahr war er dumm und ein Bauer; Stand auf dann und ging in das Haus der Jeschiwah, 274