Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 30 (1937)
- Article
- Ha-Matmid
- Date
- 1937-01-01
- Page
- Seite 275 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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Ward Mal seinem Volke — und ich bin so jung noch. 68. Herr, nimm, was du magst! Nimm mein Fett und mein Blut hin, Ich schwör’ es bei dir und der heiligen Thora: Nicht spar’ ich das Beben der Lippen, nicht schweig’ ich, Nicht weich’ ich vom Platze, verlaß nicht mein Eckchen, 69. Mein Herz kenne Ruhe nicht, Schlaf nicht mein Auge, Bis daß meinen Durst deines Worts ich gestillt hab’; Mich wecke der Morgen, mich schlaf’re Nacht-Mitte, Bis Schaß 5) ich beendet, die Thora gemeistert.- 70. Und d’rum — omar Rowo. --■“ Und machtvoll erhebt sich Ein Klingen der Stimme, durchwogt die Luft sturmgleich. —• Mir scheint, als ob glänze dort über dem Schreine Ein Licht wie ein Lächeln von Güte und Unschuld.-- 71. Schechinah ergötzt sich am Mundhauch des Kindes! Doch nein, vielleicht lacht sie der Opfer von jenen, 6) Abkürzung für den hebräischen Ausdruck „Sechs Ordnungen“ (der mündlichen Lehre). 18* 275