Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 30 (1937)
- Article
- Die Wunstorfer Spanier
- Date
- 1937-01-01
- Page
- Seite 200 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Braut, ein Bruder des Großvaters von Heinrich Heine. Übrigens hat als Trauzeuge ein Schwager gleichen Namens (er hatte eine Schwester der Braut, namens Reichel, zur Frau) gewirkt. Diesem wurden, als dem Vorsteher der jüdischen Gemeinde, vom Stadtschulzen 14 Stück Dukaten ausgezahlt, die auf seine Veranlassung von den Brüdern Heine in Hamburg zum Ankauf von zwei Torarollen gespendet waren. Alle diese genannten Heine haben nach meinem Gewährsmann in den hebräischen Urkunden die Bezeichnung 2"2 ( — Bückeburg). Ich fühle mich nicht berufen, das Knäuel der verwandtschaftlichen Beziehungen der aus Bückeburg stammenden Hamelner Heines zu entwirren. Für einen leidenschaftlichen Forscher auf dem Gebiete der Genealogie jüdischer Familien mag das eine lockende Aufgabe sein. Mir genügt hier die Feststellung, daß mein Onkel nicht nur im guten Glauben seinen Platz beansprucht hat, sondern daß er auch eine gewisse tatsächliche Berechtigung hatte, sich als heineverwandt zu fühlen. Daß mein Großvater Moses Samuel 1 m 674 mm groß war, weiß ich aus den Heiratsakten, die den Beschluß des Rekrutierungsrates vom 21. Dez. 1810 mitteilen, daß er wegen eines Sehfehlers („bleibender Fehler des Gesichtes“) reformieret wurde, wie ich auch die standesamtliche Rede des Maire von Hameln kenne, die mit den Worten schließt: „Es bleibt mir jetzt noch übrig, Ihnen meine Briefen aus dem Jahre 1911 mir wertvolle Mitteilungen gemacht hat. 200