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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1931-01-01 · 29 (1931) · p. Seite 64

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
29 (1931)
Article
Lassalle, Arnold Mendelssohn und Joseph Mendelssohn
Date
1931-01-01
Page
Seite 64 (sequence 9)
Language
German
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und Wirklichkeit sinn- und gedankenlos, ein Regiment des Unsinns ist. Es ist ein ganz eigenes Glück, eine heitre Freude, die Vernunft zu schauen im Vorhandenen . , . und den beruhigten Ausspruch des jüdischen Gottes tun zu können, der von seinem Himmel heruntersehend sagt: „Alles ist gut“ . . . Arnold Mendelssohn-Lassalle schildert nun weiter die Schwierigkeit, in diese Philosophie einzudringen, Lassalle habe unbegreiflicherweise durch seine „wahrhaft eminente Geisteskraft“, durch „seine riesenhafte Energie, durch den ausdauerndsten Fleiß“, durch die er „von seinem sechzehnten Lebensjahr ab jedes Jahr zu dreien sich umschuf“, sie sich schon früh ganz zu eigen gemacht. Ohne seine Hilfe hätte er, Arnold, bei der Schwierigkeit des Gegenstandes, bei seinem vorgerückten Alter und bei der Ablenkung durch seine berufliche Tätigkeit kaum Mut und Möglichkeit zu so zeitraubenden philosophischen Studien gehabt; durch sein Zusammenwohnen mit Lassalle — sie wohnten seit Mitte November 1844 zusammen — habe er einen Teil der Arbeit bereits erledigen können, weitere Studien seien allerdings noch nötig, Nun wolle sich Lassalle eine eigene Wohnung nehmen und selbst möblieren, er habe ihn (Arnold) aufgefordert, auch dort zu ihm zu ziehen. Das wolle er gern, habe aber kein Geld, um Möbel anzuschaffen. Lassalle habe ihm zwar „mit seiner gewohnten Liberalität“ angeboten, 64

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