Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 28 (1927)
- Article
- Der Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Berlin
- Date
- 1927-01-01
- Page
- 176 (sequence 11)
- Language
- German
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— 176 - und Akiba Eger und über Michael Sachs und Moritz Veit. Die Entwicklung Palästinas behandelten: Professor Calvary, „Das jüdische Palästina vor dem Kriege": Carl Ballod, „Palästina"; Ernst Sellin, Kiel, „Ueber den Fortgang der Ausgrabungen in Palästina"; Friedemann, „Palästina, Land und Leute". Die Stellung zum Kriege behandelten: Ludwig Geiger in „Krieg und Kultur", Willy Bambus „Die Juden als Soldaten", Justizrat Magnus „Jüdische Dichter im Weltkriege". Moritz Stern „Der Anteil der Juden an den deutschen Freiheitskriegen 1813—1815“, Leszynsky „Kriegführung im Lande der Bibel". Neben den Einzelvorträgen sorgten für Weiterbildung Vortragszyklen über jüdische Geschichte für Kaufleute und Gewerbetreibende und Fortbildungskurse für die der Schule entwachsenen Söhne und Töchter. Die Vortragszyklen für Gewerbetreibende und Kaufleute fanden alle Sonntage zwischen 11—12 Uhr statt. Die Fortbildungskurse beschränkten sich auf die drei Gebiete: Hebräische Sprache, jüdische Religionswissenschaft und Geschichte der Juden, und wurden zumeist von Dozenten der Hochschule erteilt. Sie wurden 1897 eingerichtet. 1907 jedoch wieder aufgelöst, weil ähnliche Kurse an den verschiedenen Religionsschulen der jüdischen Gemeinde eingerichtet, und diese überflüssig wurden. In den letzten Jahren wurden auch Einzelvortrage mehrerer Fachgelehrten zu einem Zyklus zusammengefaßt. So sprachen1925/26 unter dem gemeinsamen Thema „Die Leistungen der Juden in Wissenschaft und Wirtschaft" Prof. Ludwig Stein über „Die Juden in der neueren Philosophihe", Prof. Heinrich Rostn über „Die- Juden in der Medizin", Prof. Lewin „Juden der wissenschaftlichen Tat bis zum Fahre 1800", Prof. Julius Hirsch „Die Juden in der Volkswirtschaft", Julius Vab „Die Juden in der neueren deutschen Literatur". Und 1926/27 zu dem Thema „Die Leistungen der Juden in Kunst und Wissenschaft": James Simon, „Die Juden in der Musik"; Karl Schwarz, „Die Juden in der