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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1927-01-01 · 28 (1927) · p. 134

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
28 (1927)
Article
Das Vermächtnis eines jüdischen Vaters
Date
1927-01-01
Page
134 (sequence 25)
Language
German
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— 134 - Hälfte für die Armen unserer Stadt, die andere Hälfte für die Armen des Heiligen Landes. Möge Gottes Erbarmen sich mir zuwenden, und möge sich an uns erfüllen die Verheißung: „Zion wird durch Gerechtigkeit erlöst ' werden, und die Bußfertigen durch menschenfreundliche Tat" (Jesaja 1, 27). 31. (Bestimmungen über die Begräbniskosten.) 32. Ich befehle euch, daß ihr in den Leichenreden mich nicht mit tönenden Beiworten betiteln sollt, wie es jetzt Sitte ist. Ich bin ein einfacher Mensch und gehöre nicht zu den Bewährten, und ich verdiene nicht den Titel, der nur den Großen zukommt. Ebenso soll auf meinem Grabstein kein Titel stehen, sondern nur: „Hier ruht der Raw Moses ben Amram, der diese Gemeinde geleitet hat von 1893 bis ... . Seine Seele kehre zu ihrem Ursprung zurück". 33. (Bestimmungen über die Art der Bestattung.) 34. Ihr herzensgute Menschen, liebe Freunde, Mitglieder der Gemeinde Chust, möge Gott eure Kraft segnen! Seit 17 Jahren wohne ich in eurer Mitte als- Rabbiner, und ihr hieltet mich in Ehren mit Liebe und Freundlichkeit weit über eure Kräfte, und ihr erhaltet meine Jejchiwah durch eure Freigebigkeit und euren Edelsinn. Und besonders zur Zeit meiner Krankheit habt ihr nicht gespart, um meine Heilung zu ermöglichen, es war euch nichts zu viel, und jeder hat mir Liebe und Freundschaft gezeigt. Möge Gott eure Tat lohnen und euch auf den rechten Weg leiten, damit ihr das Glück habet, den Messias zu sehen, der euch aufrecht führen wird in unser Land! Vielleicht habe ich gegen einen von euch gesündigt, oder durch Wort oder Tat ein Unrecht begangen. Vielleicht habe ich jemand von euch

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