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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1926-01-01 · 27 (1926) · p. Seite 52

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
27 (1926)
Article
Der Sohar
Date
1926-01-01
Page
Seite 52 (sequence 19)
Language
German
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52 daß der König Israels daraus den Abschnitt Hakhel (5. Buch Mosis 31,10 ff.) vorlese — dies aber wird der König Messias selber sein, kein anderer . . . Heil den Frommen und Heiligen, die gewürdigt werden sollen, aus dem Munde des Messias die süßen Worte der heimlichen Kostbarkeiten der Thora zu vernehmen, die er ihnen aus jener Rolle des erhabenen Lichts offenbaren wird. An allen Reumondstagen, Sabbaten und Festtagen, wenn einst die Jünger der Hochschulen Verlangen tragen werden, zur himmlischen Hochschule emporzusteigen, werden sie sich allesamt beim König Messias einfinden, und dieser wird ihnen die geheimen Lehren deuten. In ihrer Verzückung ob der hehren Süße seiner Worte werden sie alle emporgetragen werden ... Je zehn Worte von jenen köstlichen Worten sind für dich aufbewahrt, die er deuten wird an jenem Tage deiner Sehnsucht, da der ragende Turm in der Mitte des Tempelheiligtums stehen und die heilige Pforte geöffnet sein wird. Dann öffnen die Cherubim ihren Mund, breiten ihre Schwingen aus, und himmlisches Licht strahlt auf jene Pforte, während jene Thorarolle aufgerollt daliegt und die Cherubim die Worte anstimmen: „Wie groß ist deine Güte, die du deinen Frommen aufbewahrt hast!" (Ps. 31,20). Run schließen sich die Pforten, und die Thora wird wieder zugerollt. Wer hätte je eine solche Fülle des Lichts erschaut, wie sie jene Thorarolle ausstrahlt? Ihre Buchstaben sind Feuerflammen, die in vierundvierzigfachem überirdischem Glanze leuchten, und jeder Buchstabe ragt einzeln hervor und sprüht Funken... Niemand außer dem Messias kann jenes himmlische Leuchten ertragen- Nun, da jene Pforte geschlossen, werden die Cherubim stille, und der ragende Turm fliegt davon und nimmt wieder seine alte Stelle unter den übrigen Türmen ein. Jene mittelste Pforte birgt eine Königskrone aus lauterem Golde, die bisher keinem sterblichen Auge sichtbar geworden ist, ausgelegt mit allerlei Edelsteinen und bestimmt, dem Könige Messias aufs Haupt gesetzt zu werden, da er den Turm besteigt, von zwei Adlern

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