Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 27 (1926)
- Article
- Der Sohar
- Date
- 1926-01-01
- Page
- Seite 42 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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42 nossen ihm die Hände, hielten die Finger hoch, und sie begaben sich gemeinsam aufs Feld und ließen sich zwischen den Bäumen nieder. Hierauf erhob sich R. Simon und verrichtete ein Gebet. Dann setzte er sich wieder unter die Genossen und lud sie ein, die Arme in die Höhe zu heben. Nunmehr begann er mit der Darlegung der heimlichsten Mysterien des „Altbetagten" (Dan. 7, 9), köstlicher Wissensgüter, deren selbst die Engel nicht teilhaft geworden waren?") Außer der „großen Versammlungsstätte" wird uns noch von einer kleinen Versammlungsstätte (Jdra zuta) berichtet, an der sich aber nur eine kleinere Schar einfand, da manche Teilnehmer der „Jdra rabba" inzwischen verstorben waren. Außer R. Simon ben Jochai und seiner Genossenschaft begegnen uns im Sohar auch noch die Namen anderer Mystiker, wie der des Tannaiten Rabbi Pinchas ben Jair, des Eidams von R- Simon. Von ihm sagten die Gefährten: „Heil uns, daß wir gewürdigt sind, in seinem heiligen Schatten zu weilen."^) Es werden ferner namhaft gemacht: Rabbi Jose ben R. Simon aus Lakonia, der Schwiegervater von R. Simons Sohn, R. Eleasar; Rab Hamnuna der Alte; „Jenuka" (das Kind); „Taija" (der Handelsmann); der Prophet Elia und andere. Abgesehen von den Mystikern, deren Aussprüche der Sohar anfllhrt, bringt er auch Zitate aus alten mystischen Schriftwerken, von denen einige hier genannt seien: „Sifra di-Adam Kadmaa" (Buch des ersten Menschen); „Sifra di-Sch'lomoh Malka" (Buch des Königs Salomo); „Sifra di-Chanoch" (Buch Henoch); „Sifra di- Rab Hamnuna Saba" (Buch Rab Hamnunas des Alten); „Sifra di-Rab Jessa Saba" (Buch Rab Jessas des Alten); „Sifra di-Agadta" (Buch der Haggada) u. a. ->«) idiä. III, 127. 128. idiä. 127.