Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 25 (1923-1924)
- Article
- Literarische Jahresrevue
- Date
- 1923-01-01
- Page
- Seite 152 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3111067-3111116-3118054--6573-3118217- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
von G o et he in den Noten zu seinem „West-östlichen Divan" borgebracht wurde. Nichts Neues unter der Sonne. Für Schulzwecke bestimmt ist die Schrift „Das Heiligkeitsbuch" von B. May (I. Kauffmann, Frankfurt a. M.), in der der Verfasser den ethischen Gehalt der Kapitel 18 —25 des 3. Buch Moses hervorzuheben bestrebt ist. Auf eine Untersuchung der verschiedenartigen, vielfach stark sich w ledersprechenden Quellen geht der Verfasser von seinem konservativen Standpunkt aus nicht ein. In der Sammlung „Göttinger Handkommentar zum Alten Testament", herausgegeben von W. Nowack (Bandenhoeck & Ruprecht, Tötungen), ist „Das Deuteronomium". übersetzt und erklärt von C. Steuernagel in 2. völlig umgearbeiteter Auflage erschienen. Wie alle anderen Arbeiten Steuernagels zeichnet sich auch diese durch eine objektive Behandlung des Stoffes aus. Im selben Verlag ist erschienen: „Praktische Auslegung des Alten Testament" von Fr. Niebergall, 3. Band: Die Geschichtsbücher. Der vorliegende Band behandelt den reichhaltigen erzählenden und geschichtlichen Stoff der Bibel mit verständnisvollem Eingehen auf die religiöse und kulturgeschichtliche Entwicklung des Volkes Israels von seinen Anfängen bis zum Abschluß des^ biblischen Zeitalters. In der von I. N ikel herausgegebenen Sammlung „Exegetisches Handbuch zum Alten Testament" (Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung, Münster i. W.) wurde „Das Buch der Richter", übersetzt und erklärt von V. Zapleta l, veröffentlicht. Beachtenswert erscheint das Bestreben des Verfassers, in der klassischen Prosa der Bibel einen gewissen Rhythmus nachzuweisen, was ohne Zweifel durchaüs berechtigt ist. — Eine gediegene Forschung liegt in der Monographie: „Wie wurde Sichern eine Israelitische Stadt?" von E. Sellin vor 152