Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 24 (1921-1922)
- Article
- Alexander in Jerusalem
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 154 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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— 154 — Muße, erzählt meinem Vater, was Leben heißt und was er mir daheim in seinen Schlössern bot. Alexander: Ja, erzählt eurem Herrn; sagt ihm, daß ich krank war, und nicht Alexander, als ich mit ihm um Frieden unterhandelte. Verzeihest du, Achill, daß ich es tat? Vergieb, die Schwäche soll nicht wiederkommen. (Sein Blickfällt auf das Schwert an seiner Seite.) Verhaßtes Zeugnis meines Wankens, fort mit dir, ich tausche nicht. (Er wirft es erzürnt von sich.) Man gebe dem Darms sein Schwert zurück. (Es wird von Parmenion her durch die Hände der Krieger bis zu Alexander gegeben.) Nehmt es und bringt es eurem Könige; die Verhandlungen sind abgebrochen, ihr könnt gehen. Perser: Wir gehen; wir kommen wieder mit dem Heere unseres Herrn. Alexander: Ich laß ihm Zeit zu rüsten. Perser: Sisygambis, wir reiten langsam auf der Straße nach Susa; wenn du dich eilst, so kannst du uns erreichen. Sisygambis: Hörst du, mein König, sie haben uns doch nicht verstanden. Alexander: Es sind Barbaren. (Die Gesandten ab.) 4. Auftritt. (Vorige ohne die Gesandten, später der alte Kleitos.) Alexander (zu den Kriegern): Doch ihr seid Mazedonier, ihr versteht mich. Laßt dem Perser seinen Harem, dem Barbaren seine Blutgier, laßt ihm den Rausch, in dem er sich und rings die Welt vergißt: Selbst wenn ihm wohl