Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 24 (1921-1922)
- Article
- Alexander in Jerusalem
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 153 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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— 153 — Perser: (‘ff Und Sisygambis, großer Herrscher? § i Alexander: Auch Sisygambis ist frei; sie darf mit euch gehen. N- Sisygambis: § Und muß ich? | Alexander: jj Steht es mir zu. der Freien zu befehlen? |- Sisygambis: || So dulde mich in deinen Reihen. || Alexander: ■ ij| Dulden? Die Tapferkeit ist tausendmal willkommen. 4> Philotas (keck): vJh Auch wenn sie in einem Perser wohnt! Alexander: p (wendet sich um und sucht in der Menge nach dem Sprecher; § die Masse teilt sich so. daß Philotas allein in der Mitte | stehen bleibt. Er sieht Mexander herausfordernd an.) f! Alexander (wendet sich nach einer Pause wieder zurück und | wiederholt langsam und ruhig):!> Auch wenn sie in einem Perser wohnt. | Sisygambis: I Ich bleibe. „ Alexander (ernst): I Prüfe dich, du Königstochter, überlege deinen Schritt. -f'i Noch ist es Zeit, noch kannst du heim. Wenn f bei euch Persern glücklich sein heißt, nichts tun zu brauchen, so steht dir eine Leidenszeit bevor. Denn; anspannen soll jeder seine Kräfte bis aufs äußerste. Da, frage meine Krieger, was es heißt, Achills; Diener sein. Wollust des Kraftgefühls, das ist der Zaubertrank, der uns zu Göttern macht. Und; diesen Kelch reicht uns der Gott nur in Arbeit und Kampf. Sisygambis: .! Alexander, wann kämpfen wir? Geht, ihr weisen | Köpfe, erzählt meinen Schwestern, wie elend sie sind,! in ihrem duftenden Gefängnisse, in ihrer quälenden