Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 24 (1921-1922)
- Article
- Alexander in Jerusalem
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 146 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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— 146 — Alexander zu enthüllen? Philotas: Was sagst du? — Du wolltest — Haha, du scherzest — nicht doch; was schreckst du uns. — Perdikkas: ' Ha ha, törichter Knabe! Muß ich dich ein drittes Mal so nennen? (Man hört von draußen Lärm einer Menge sich nähernder Menschen.) Philotas (bitter): Ich höre Getöse. Alexander kommt vom Wettkampf. Geh, großer Weiser, geh ihm entgegen, verrat ihm alles, vergiß kein Wort. Der König wird dir's danken. Sitzt er in Frieden erst in seinem Ländchen, gestattet er dir vielleicht zum Löhn die schönste Perserin zum Weib zu nehmen. Dann sitzt ihr traulich bei einander und erzählt euch Geschichten vom bösen Philotas. Perdikkas: Kennst du mich als solchen? Philotas: Du scheinst's zu werden. Oder nicht? Du scherztest wirklich? Erkläre dich, ich höre Alexander kommen. Ich beschwöre dich, sprich! Du bist unser? Perdikkas (nach einigem Zögern): Alexander mag weiterziehen oder stehen bleiben — ich geh vorwärts! Philotas: Nun denn, so sind wir eins. (Gibt ihm die Hand.) 2. Auftritt. (Der Zeltvorhang wird geöffnet. Zu den vorigen: Alexander inmitten eines ausgelassenen lärmenden Schwarmes meist junger Krieger. Unter ihnen Parmenion (ein älterer Offizier), Hephästion (Alexanders Freund) und Sisygambis, (die persische Prinzessin.) Alexander: Schweigen gebiete ich, Gefährten! Auf, laßt uns