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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1919-01-01 · 22 (1919) · p. Seite 33

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
22 (1919)
Article
Literarische Jahresrevue
Date
1919-01-01
Page
Seite 33 (sequence 16)
Language
German
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33 Von E. Hommel ist der erste Teil seiner „Untersuchungen zur hebräischen Lautlehre" (Der Akzent des Hebräischen) erschienen. In hebräischer Sprache hat A. I. Schapiro eine Grammatik „Sefer ha-dikduk“ herauszugeben begonnen, von der das erste Heft vorliegt. Ein wichtiges Problem in der hebräischen Sprachwissen-. schaft, das in der letzten Zeit viel erörtert wurde, betrifft die Aussprache des Hebräischen, die bekanntlich verschiedene Nuancen aufzuweisen hat. Einen Beitrag zu diesen Untersuchungen bietet A. Z. Jdelsohn in seiner Publikation „Phonographierte Gesänge und Aussprachsproben des Hebräischen der jemenitischen, persischen und syrischen Juden". Es war ein glücklicher Gedanke, in Jerusalem, wo sich jüdische Ansiedlungen aus verschiedenen Ländern befinden, die Aussprache des Hebräischen phonographisch aufzunehmen. Die Schlüsse, die aus den tatsächlichen Feststellungen zu ziehen sind, müssen der Wissenschaft überlassen bleiben. Was der Verfasser in der Einleitung sagt, bildet ein wichtiges Kapitel in kulturgeschichtlicher und solklorischer Beziehung; es verdiente, ausführlicher behandelt zu werden. Mit den auf der Sinaihalbinsel aufgefundenen Inschriften beschäftigen sich A. H. Gardiner und T. E. Peeh in ihrem Buch „The Inscriptions of Sinai“ . (1. Teil, Einleitung mit 86 Tafeln) und H. Bauer in einer kleineren Schrift „Zur Entzifferung der neuentdeckten Sinaischrift und zur Entstehung des semitischen Alphabets". Schließlich mag noch Erwähnung finden das „Hebräische Wörterbuch in sachlicher Ordnung" von H. Weinheimer. * * * Ziemlich zahlreich ist im letzten Berichtsjahr die schöne Literatur vertreten. Ich muß mich jedoch aus Mangel an Raum mit einer kurzen Erwähnung der mir zu Gesicht gekommenen Erscheinungen begnügen. Biblische Stoffe behandeln Schmidt v. Meere in seiner dramatischen Dichtung „Abraham", F. Sebrecht in seiner Tragödie „David"; diesen jüdischen König wählt auch Wl. v. Hartlieb zum Helden eines Dramas „König 3

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