Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 22 (1919)
- Article
- Literarische Jahresrevue
- Date
- 1919-01-01
- Page
- Seite 32 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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32 Ascher ben Jechiel von A. F reim an, eine geschichtliche Monographie „Die römische Kurie, besonders Innozenz III., und die Juden'' von A. Elias, „Zur Geschichte des ZürcherSemak" von CH. L au er, „Ausdem jüdischen Kulturkämpfe" von L. Lew in usw. Auf dem Gebiete der jüdischen Sagenkünde veröffentlichte M. I. bin Gorion: „Abraham, Isaak und Jakob", „Joseph und seine Brüder", „Die ersten Menschen und Tiere". E. Whitaker schrieb „The Bible in English literature“. Zum Schluß ist noch zu erwähnen: „Ein kurzer Gang durch die Geschichte der jüdischen Literatur" von M. Braun in neuer Auflage. * * * Auf dem Gebiet der hebräischen Sprachwissenschaft ist vor allem eine großangelegte hebräische Grammatik zu verzeichnen, die zu den hervorragendsten Erscheinungen gehört- Von der „Historischen Grammatik der Hebräischen Sprache des Alten Testaments", die H. Bauer und P. Leander gemeinsam bearbeiten, ist die erste Lieferung des ersten Bandes erschienen. Bevor das ganze Werk vorliegt, wird man darüber kein abschließendes Urteil geben können. Aber bereits in dem veröffentlichten Teil wird ein reichhaltiges und mit großer Sachkenntnis zusammengestelltes und bearbeitetes Material geboten, das für sich große Anerkennung verdient. Einleitend wird die hebräische Sprachwissenschaft philologisch und geschichtlich auf streng wissenschaftlicher Grundlage mit klarer Übersichtlichkeit dargestellt. Was in den 1—5 und 10 über verschiedene Einzelheiten der hebräischen Sprache gesagt wird, verdient über den engen Kreis der Fachgelehrten hinaus gelesen zu werden; es bietet allen Freunden der biblischen Sprache und überhaupt jedem gebildeten Laien viel Wissenswertes. Die §§ 6—9 (sie rühren von P. Kahle ' her) sind allerdings nur für Fachkreise bestimmt, es ist darin eine Fülle von Untersuchungen auf dem Gebiet der Masforaforschung mit sicherer Beherrschung des umfangreichen Stoffes zusammengeftellt. Das Ganze.zeichnet sich durch wissenschaftliche Sachlichkeit aus, die sich von Hypo- ' thesen und krankhaften Konjekturen freihält.