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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1918-01-01 · 21 (1918) · p. Seite 42

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
21 (1918)
Article
Literarische Jahresrevue
Date
1918-01-01
Page
Seite 42 (sequence 27)
Language
German
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Judenfrage im deutschen Reich" von C. Trützschler von Falkenstein; „Die Juden im Weltkrieg" von F. Theilhaber; „Eindeutschung und Judenfrage"; „Die Stellung der deutschen Rabbiner zur Ostjudenfrage" von F. Goldmann; „Die Aufgaben der Sozialpolitik im österreichischen Osten" (Juden- und Bauernfrage) von E. Ehrlich; „Klarheit in der Ostjudenfrage" von E. Bischofs; ,,Die polnische Judenfrage" (2. Auflage) von B. Segel; „Polen und Juden" von M. Rosen seid; „Die jüdische Sprach- und Kulturgemeinschaft in Polen" von W. W. Kaplun- Kogan; „La question juive enPologne" von G. Söailles; „Die Juden in der Bukowina" von S. Kassner; „Der jüdische Sozialist in Rußland". * * * Am Schluß unserer Jahresübersicht über die literarischen Erscheinungen auf dem Gebiet der Wissenschaft des Judentums wollen wir noch dankbar und ehrend jener Männer gedenken, die sich um die Förderung dieser Wisienschast verdient gemacht haben und deren. Heimgang wir im letzten Berichtsjahr zu beklagen hatten; Am 3. Dezember 1916 starb nach längerer Krankheit im 69. Lebensjahr (geb. 12. September 1848) Joses Eschelbach er. Der Verstorbene wirkte Jahrzehnte hindurch segensreich als Rabbiner (zuerst in Bruchsal und seit 1900 in Berlin), und diesem Beruf war natürlich der größte Teil seiner Zeit und seiner Kräfte gewidmet. Aber trotzdem fand er noch immer Muße für die Pflege der Wissenschaft des Judentums, die er als die Grundlage seiner rabbinischen Wirksamkeit erkannt hat. Mit besonderer Liebe widmete er sich der Apologie des Judentums, wozu ihn sein umfassendes Wissen und auch seine milde, versöhnende Persönlichkeit geeignet machten. Er verstand es, mit großer Wärme für das Judentum einzutreten und dessen Verunglimpfung abzuwehren, ohne jemand zu verletzen. Seine Schrift: „Das Judentum und das Wesen des Christentums", die auch ins Hebräische übertragen wurde, gehört zuden besten Werken der jüdischen Apologetik.

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