Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 21 (1918)
- Article
- Literarische Jahresrevue
- Date
- 1918-01-01
- Page
- Seite 33 (sequence 18)
- Language
- German
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Publikationen: „The Archaeology of the Holy Land" von P- S. P. Handcock und „Atlas ok the Historical Geography of the Holy Land" von G. A. Smith- Demselben Gegenstand gehört auch an: „Bilder aus Palästina, Nordarabien und dem Sinai" von B. Moritz. Mit der Flora Palästinas beschäftigt sich S. Killermann: „Die Blumen des heiligen Landes". — Ein wichtiges geschichtliches Dokument enthält die kleine Schrift: „Arculf, eines Pilgers Reise nach dem heiligen Lande" (um 670); aus dem Lateinischen übersetzt und erklärt von P. Mickley (Teil 1). * * * Auf dem Gebiet der Literaturgeschichte sind im letzten Berichtsjahr, sofern dies nicht in Amerika geschehen ist, keine größeren selbständigen Arbeiten erschienen. Aber auch die kritischen Ausgaben von älteren Schriften sind gewiß als dankenswerte Bereicherung der Wissenschaft des, Judentums zu bezeichnen. Von dem Ovrpns Tannaiticum/ das die „Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums" herauszugeben unternommen hat, ist nunmehr das 1. Heft des Siphre, das Siphre zum Numeri und das Siphre suta enthaltend, erschienen. Die Ausgabe ist von H. S. Horovitz besorgt. H. Bahr und L. A. Rosenthal geben den Mischnatraktat Sotah mit Einleitung, Textausgabe, Uebersetzung und Erklärung heraus; erschienen ist Teil 1, die Einleitung enthaltend. E. A. Rouselle veröffentlichte eine „Historisch-kritische Einführung in den Toseftatraktat Pesachim" und H. Blaufuß: „Aboda zara, Mischna undTosefta". Eine bedeutende Forschung ist „Pirke de Rabbi Eliezer", übersetzt und erläutert von G. Friedländer. In russischer Sprache ist von der Akademie der Wissenschaften in Petersburg eine gelehrte Untersuchung „Neue Materialien zur Charakteristik des Jehuda Hajugh, Samuel Ha-Nagid und anderer Häupter der jüdischen philologischen Wissenschaft des 10., 11., und 12.Jahrhunderts" von P.Kokovzov veröffentlicht worden. Von L. Venetianers „AsafJudäus, der älteste medizinische Schriftsteller in hebräischer Sprache" liegt der zweite-Teil vor.