Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 21 (1918)
- Article
- Literarische Jahresrevue
- Date
- 1918-01-01
- Page
- Seite 32 (sequence 17)
- Language
- German
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82 Zehnten im Alten Testament" von O. Eißfeldt; „Die Leichenbestattung bei den Juden", sprachlich und sittengeschichtlich untersucht von I. Olschwanger; „Die Medizin der Juden nach der Vorstellung des Anton German von Alwertiz", ein Beitrag zur Bewertung der jüdischen Heilkunde und der Gelehrtenwelt des 18. Jahrhunderts von 28. Hoffmann; „Hebräische Amulette mit magischen Zahlenquadraten" von 23. Ahrens. Von.„Die Inschriften des alten Judenfriedhofes in Wien" von B. Wach stein, ist der 2. Teil, die Jahre 1696—1783 umfassend, veröffentlicht worden. ' Im Anschluß an die geschichtliche, biographische und' archäologische Literatur mögen noch Schriften, die Palästina betreffen, Erwähnung finden. Gerne trage ich hier vor allem eine größere Arbeit nach, die, unmittelbare vor Ausbruch des Krieges, in Jerusalem hebräisch erschienen, mir aber erst vor kurzerp zu Gesicht gekommen istr „Admath Kodesch" (Heiliger Boden) von I. Goldhar. Der Verfasser, ein gründlicher Kenner der palästinischen Geographie,insbesondere der geographischen Angaben in Talmud und Midrasch, hat bereits vor Jahren in deutscher Sprache wertvolle Untersuchungen über die Topographie Palästinas veröffentlicht und damit zahlreiche Jrrtümer und Mißverständnisse aus diesem Gebiet beseitigt. IN dem vorliegenden umfangreichen Buch ist eine Fülle von Forschungen geboten/die für die Palästinakunde von großem Wert sind. Das bibliographische Werk „Die Palästina- Literatur" von P. Thomson ist im dritten. Band, die Literatur von 1910—1914 enthaltend, fortgeführt worden. Bon demselben Verfasser ist ein überaus anziehend geschriebenes, allgemein verständlich gehaltenes Buch „Palästina und seine Kultur in fünf Jahrtausenden" (in 2. Auflage) erschienen. In gedrängter Kürze und in systematischer Darstellung bietet diese Schrift alles Wissenswerte auf dem Gebiet der Palästinaforschung, und man möchte es. kaum für möglich halten, daß ein archäologischer Stoff bei aller Wissenschaftlichkeit in so schöner Form dargeboten werden kann, wie es hier der Fall ist. Mit dem heiligen Land beschäftigen sich noch zwei englische