Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 20 (1917)
- Article
- Briefe von, an und über Mendelssohn
- Date
- 1917-01-01
- Page
- Seite 130 (sequence 46)
- Language
- German
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130 Sie fehlen mir noch hiebei. Kommen Sie ja wieder nach Berlin. Unsere Gesellschaft hat Sekretäre, Stuarts und Aufseher. Ein jedes Mitglied kann einen Fremden nach dem Englischen Hause hinführen. 3) 11. Juni und 22. November 1758. Herr Moses empfiehlt sich Ihnen aufs Beste und ist noch eben der jüdische Weltweise, der er immer gewesen ist. Er arbeitet an der Bibliothek der schönen Wissenschaften, die Sie vermutlich kennen... Herr Moses ist von seinem Juden abgegangen und entsagt dem Handel, lebet wie Spinosa und studieret für sich. 4) 12. Dezember 1765. Herr Moses lebt vergnügt und ist mit einer artigen gelehrten Jüdin aus Hamburg verheiratet. 5. 6. I. W. L. Gleim, 29. September 1759, und 28. März 1767. Von dem Dichter Gleim ist schon oben unter den Korrespondenten Mendelssohns die Rede gewesen. Zur Beurteilung der 2. Stelle muß man daran denken, daß Gleim in seinem „Hüttchen" die Bilder aller derer zu vereinen suchte, die er schätzte. 5) 29. September 1759. Herrn Lessing, Herrn Ramler, wenn er wiedergekommen ist, Herrn Moses bitte mich zu empfehlen. 6) 28. März 1767. Sagen Sie unserm Moses, unserm Plato, daß nach seinem Phädon meine ganze Seele verlanget... Im Vertrauen, schon längst trug ich Herrn Roden auf, die Portraits von Lessing, Moses, Nicolai für mich zu malen, in der Stille, ohne daß sie davon wüßten, er klagt nur, daß keine Möglichkeit sei, . sie zu bekommen. 7) Ch. G. Schütz, an einen Unbekannten, 13. Januar 1769. Der Briefschreiber Christian Gottfried Schütz, 1747 bis 1832, steht bei der Nachwelt in nicht allzu gutem