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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1917-01-01 · 20 (1917) · p. Seite 116

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
20 (1917)
Article
Briefe von, an und über Mendelssohn
Date
1917-01-01
Page
Seite 116 (sequence 32)
Language
German
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116 mit Fleiß geschwächt zu haben, wo ich glaubte, daß es der Ton der Welt erfordere, die Empfindungen sozusagen nur in einem reflektierten Lichte zu zeigen. Meine Personen sind leider solche Dinger, bei denen ich diese Art des Ausdrucks brauchen mußte, wenn sie ihren Urbildern ähnlich sehen sollten. Doch davon mündlich ein Mehreres. Denn ich hoffe, im Pfingstfest in Berlin zu sein und freue mich, Sie alsdann umarmen zu können. Ich habe Herrn Nicolai geschrieben, daß er Sie um die Bogen von Ihrer Psalmenübersetzung und von dem, was Sie gegen Cranz schreiben, ersuchen möchte. Er hat mir aber nichts geschickt. Nun wende ich mich an Sie selbst und beschwöre Sie, was davon fertig äst, mir zu schicken. Ich kann unmöglich bis auf die Messe warten. Wenn Sie mir auch nicht schreiben können, so lassen Sie es wenigstens einpacken und mir zuschicken. Herr Nicolai sprach mir von neuen Aussichten, die Sie uns in den letzteren mitteilen würden. Ich fürchte aber, wenn ich ihn nicht recht verstanden habe, Sie werden Mühe haben, sich faßlich zu machen, wenn Sie zu weit ausholen. Sie haben schon gesehen, wie es Ihnen mit den Göttingern gegangen ist, und die sind vom Handwerk. Beiliegendes haben Sie die Güte, Herrn Abraham einzuhändigen. Wenn ich nicht irre, habe ich einmal von ihm gehört, daß er Fermats Werke besitze. Sie würden Herrn Karsten und mich ausnehmend verbinden, wenn Sie das, was Herr Abraham gesunden hat, mir wollten zukommen lassen. Ich umarme Sie und beharre mit zärtlicher Hochachtung Ihr treuester Joh. Aug. Eberhard. 15. Halle, 23. September 1783. Sendet einen Brief durch Dr. Bing und geht auf eine Mitteilung von Moritz ein, daß er, Eberhards

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