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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1915-01-01 · 18 (1915) · p. Seite 138

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
18 (1915)
Article
Spinoza über Staat und Religion, Judentum und Christentum
Date
1915-01-01
Page
Seite 138 (sequence 83)
Language
German
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188 Religion als derGrund ge danke des jüdischen Monotheismus zur wundersamen Erscheinung gekommen ist. Anmerkungen. x) Carl Gebhardt, Baruch de Spinoza. Theologisch - politischer- Traktat. Philosophische Bibliothek, Bd. 93. Einleitung S. VIII, IX- 2) Ferd. Tönnies, Thomas Hobbes, 2. Ausl. S. 230. 3) Dieses Fundament ist jedoch nicht mehr rein philologische Wenn man es theologisch nennen wollte, so wäre nur weiter nach dem Grunde zu fragen: er liegt unstreitig in seiner Philosophie, in der, seine- Begriffe vom Staat, wie von der Religion ihren letzten Grund haben. 4) Carl Siegfried, Spinoza als Ausleger des Alten Testaments.. „Wir können es nach dieser Probe in der Tat nicht bedauern, daß der Philosoph sich nicht des Weiteren mit der Bibelauslegung befaßt hat, eswürden sicherlich sehr sonderbare Dinge zum Vorschein gekommen sein." (S. 50). Und nachdem Svinozas ästhetisches Urteil über die „nugae4*' der Poesie am Orlando furioso, von dem er gehört habe, und Aehnlichem berücksichtigt war: „Kein Wunder, daß unter seinen Händen Leben und Seele zu Stein erstarrt". Endlich „Wer wie Spinoza .. dürftenicht als ein innerlich berufener Ausleger der HSchr. erscheinen, d a i h nt jedes Verständnis für die sittlichen Motive, welchebei wahrhafter Religiosität Mitwirken, abgeht., er hat nicht einmal dre E lem e nt e d es P r o p h eti s mu s verstanden". (S. 52). Auch Maimonides nimmt Siegfried gegen ihn in Schutz. (S. 53). 5) Quid andern Deus sit et qua ratione res omnes videah . . liaec et similia Scriptura ex professo, et tan quam aetermam veritatem non docet. Man achte hier, wie überall, auf die Einschränkungen im Ausdruck. Er sagt nicht gerade heraus, daß die Schrift überhaupt dies nicht lehre. Tractatus theologico - poiiticused. Van Vloten et Land, e d. altera, I., pag. 42. 6) His accedit quod Scriptura nullam Dei definitionem expresse tradit . . ex quibus Omnibus concludimus, intellectualem Dei cognitionem . . ad fidem et religionem revelatam. nullo modo pertinere et homines circa hanc sine scelere toto coelo errare posse. (ib. p. 105). 7) Xihil cum philosophia commune habere (I p. 354). 8) Sed cum in iis, quae scriptura expresse docet, nihil reperissem, quod cum intellectu non conveniret, necquod eidem repugnaret. (ib).

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