Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 17 (1914)
- Article
- Literarische Jahresrevue
- Date
- 1914-01-01
- Page
- Seite 51 (sequence 32)
- Language
- German
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51 the earliest time to 135 B. C.“ Eine monographische Studie von O. Eißfeldt ist dem „Mascha! im Alten Testament" gewidmet. Die Schrift enthält eine philologische und literargeschichtliche Untersuchung des biblischen Maschal, der verschiedenen Sprüche und Spottgedichte, von denen wir eine große Sammlung in den „Sprüchen", aber auch in den Psalnien, in Kohelet und in manchen anderen biblischen Büchern besitzen. — An dieser Stelle mag auch noch die Monographie „Der Tod" von G. Zietlow Erwähnung finden. Den Spuren der Bibel in der johanneischenApokalypse versucht A. S chlatter in seiner Schrift „Das Alte Testament in der johanneischen Apokalypse" nachzugehen. Von L. Blau liegt eine Arbeit „Papyri und Talmud in gegenseiftger Beleuchtung" vor. Von demselben Gelehrten ist auch der zweite Teil seiner Forschung „Die jüdische Ehescheidung und der jüdische Scheidebries" erschienen. L. Goldschmidt's Talmudübersetzung ist auch im letzten Jahre weiter gediehen, wir besitzen nunmehr auch den Traktat Kidduschin. Von R. Ratners „Varianten und Ergänzungen des jerusalemischen Talmuds" (in hebräischer Sprache) ist der Traktat Megilla erschienen. Der bekannte Talmudforscher A. Schwarz hat seine verdienstvollen Untersuchungen über die talmudische Methodologie um eine neue bereichert: „Die hermeneutische Antinomie in der talmudischen Literatur." Diese gelehrte Arbeit schließt sich den früheren gediegenen Forschungen desselben Verfassers auf diesem Gebiete würdig an. Der Meister der Agadaforschung, W.Bach er, veröffentlichte eine Studie „Die Prooemien der alten jüdischen Homilie", die, wie alle Arbeiten dieses Gelehrten, den Stempel der Gediegenheit trägt. Von seinem umfangreichen anerkannten Werk über die Agada ist der eine Teil, „Die Agada der babylonischen Amoräer", in zweiter, vermehrter Auflage erschienen. „Die Zahlensprüche" in Talmud und Midrasch" haben durch A. Wünsche eine anziehende Darstellung gefunden. Die agadischen Sagen hat M. I. bin Gorion in einem umfangreichen Werk „Die Sagen der Juden" in deutscher Sprache wieder- 4.*