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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1914-01-01 · 17 (1914) · p. Seite 45

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
17 (1914)
Article
Literarische Jahresrevue
Date
1914-01-01
Page
Seite 45 (sequence 26)
Language
German
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45 geschrieben und kann allen, die sich über die Ergebnisse der Ausgrabungen und Forschungen in Palästina informieren wollen, als zu diesem Zwecke sehr geeignet empfohlen werden. Ueber palästinische und judäische Denkmäler schrieb R. Dussaud: „Les moimments palestiniens et judaiques (Moab, Judee, Philistie, Samarie, G-alilee).“ Zu den wichtigsten Resultaten der Ausgrabungen auf palästinischem Boden gehört die vor wenigen Jahren gemachte Aufdeckung der Stadt Jericho, die nach dem Bericht der Bibel während der Regierungszeit des Königs Ahab neu aufgebaut und befestigt wurde. In der späteren Zeit spielte sie bekanntlich in der Geschichte Palästinas eine große Rolle. Die Aufdeckung der alten Mauer und einiger Stadtteile ist für die ältere Geschichte Palästinas von der größten Bedeutung. E. Sellin und C. Watzing er berichten darüber in dem umfangreichen Werke „Jericho", das 4 Tafeln und 660 Abbildimgen im Text und auf 45 Blättern enthält. In hebräischer Sprache beschreibt E. Farfell die alte jüdische Synagoge aus der Chazarenzeit in Feodosia („Bet hakneset he-atik“). Die Memoirenliteratur und Biographik haben ebenfalls im letzten Jahre eine Bereicherung erfahren. Das fesselnd geschriebene Buch „Biographische Charakterbilder aus der jüdischen Geschichte und Sage" von Albert Katz, das die verdiente Verbreitung gefunden hat, liegt in einer zweiten erweiterten Auslage vor. Die bekannten „Denkwürdigkeiten der Glücke! von Hameln", die bei ihrem Erscheinen mit Recht als ein wertvolles kulturgeschichtliches Dokument ausgenommen wurden, sind von A. Feilchenfeld in einer guten deutschen Uebersetzung herausgegeben worden. M. Ginsburger hat die „Memoiren von Ascher Levy aus Reichshofen im Elsaß" (1598—1635) übersetzt und mit Anmerkungen versehen herausgegeben. Mit großem Interesse wird man die Autobiographie von M. Lazarus „Aus meiner Jugend" lesen. — Die Geschichte einer jüdischen Gelehrtenfamilie, die aus Ungarn stammt und in Amerika zu großer Bedeutung

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