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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1914-01-01 · 17 (1914) · p. Seite 44

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
17 (1914)
Article
Literarische Jahresrevue
Date
1914-01-01
Page
Seite 44 (sequence 25)
Language
German
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44 liegt eine „Geschichte der Juden in Wien bis zum Jahre 1625" vor, und M. Grunwald setzte diese Arbeit mit seiner „Geschichte der Juden in Wien 1626—1740" fort. I. Ziegler gab „Dokumente zur Geschichte der Juden in Karlsbad (1791—1869)" heraus, und von I. Meyer ist ein Beitrag „Zur Geschichte der Juden in Regensburg" erschienen. Geschichtliche Gelegenheitsschriften sind: „Zur Geschichte der israelitischen Realschule in Fürth" von A. Feilchenfeld und „Festschrift zur Hundertjahr-Feier der Beerdigungsbrüderschaft der Deutsch-Israelitischen Gemeinde in Hamburg" von S. Goldschmidt. Was die Geschichte von der archäologischen Forschung im wesentlichen unterscheidet, das ist das kulturgeschichtliche Verständnis, das wir aus der Geschichte gewinnen. Die moderne Geschichtsschreibung räumt deshalb der Kulturgeschichte einen wichtigen Platz ein oder stellt sie gar in den Vordergrund. Auch die jüdische Geschichtsschreibung wird sich immer mehr dieser Richtung anschließen, und einige erfolgreiche Versuche sind bereits auf diesem Gebiete zu verzeichnen. In englischer Sprache schrieb R. A. S. Macalister „A bistory of civilisation in Palestine“ und A. P. Drucker „The culture of ancient Israel“. A. Jeremias faßte das vorhandene Material in ein „Handbuch der altorientalischen Geisteskultur" zusammen. P- Wendland's „Die hellenistischrömische Kultur in ihrer Beziehung zu Judentum und Christentum" erschien in 2. und 3. Auflage. Auch die archäologische Forschung, die wichtigste Hilfswissenschaft der Geschichte, hat im letzten Jahre gute Früchte gezeitigt. Eine gute, auch für Laien verständliche Darstellung über Keilschrift- und Papyrussunde aus dem jüdisch-christlichen Altertum und über Ausgrabungen der Menasstadt gibt G. Rauschen in seiner Schrift „Neues Licht aus dem alten Orient". P. Karge's volkstümliche und doch streng wissenschaftlich gehaltene Arbeit „Die Resultate der neueren Ausgrabungen und Forschungen in Palästina" ist in einer 3. umgearbeiteten Auflage erschienen. Das Buch ist belehrend und anziehend

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