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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1914-01-01 · 17 (1914) · p. Seite 33

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
17 (1914)
Article
Literarische Jahresrevue
Date
1914-01-01
Page
Seite 33 (sequence 14)
Language
German
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33 I. Strahan. In der Sammlung „Beiträge zur Wissenschaft vom Alten Testament", in der auch die früher erwähnte Arbeit von W. Staerk erschienen ist, hat G. Richter „Erläuterungen zu dunklen Stellen im Buche Hiob" gegeben. Es ist dies eine ernste Forschung, die sich, oft mit gutem Erfolg, bemüht, in manche dunkle Stelle des Buches, die den Erklärern bisher arge Verlegenheit bereitet haben, Licht zu bringen. Zum Buch Ruth haben wir in englischer Sprache von R. H. I. Steuart: „The book of Ruth“ (Uebersetzung mit grammatikalischen Noten und Vokabularium) und zum Buch Kohelet lieferte E. Podechard eine Arbeit: „L’Ecclesiaste“ (Einleitung, Uebersetzung und Kommentar). Bei der Nennung der beiden letzten biblischen Bücher aus der Gruppe der „fünf Rollen" mag noch als Kuriosum eine Esperanto.-Uebersetzung des Hohenliedes Erwähnung finden („La Kantoj de Salomono“ von I. H. Fred). Von den anderen biblischen Büchern sind dem Buche Daniel „Danielstudien" von E. Bayer gewidmet, und englisch schrieb R. H. Charles: „Daniel“ (Einleitung, revidierter Text, kritische Anmerkungen, Index und Karte).— Eine gediegene Forschung über „Die Esdrasbücher der Septuaginta" verdanken wir B. Walde, der die gesamte Literatur über diesen Gegenstand benutzt hat und seine eigenen Thesen mit großer Klarheit und Objektivität vorträgt. Die Arbeit wird zweifellos dazu beitragen, die strittige Frage über die Quellen der Esrabücher der Septuaginta und deren Verhältnis zu dem biblischen Esrabuch ihrer Lösung näher zu bringen. Die Funde von Elephantine, deren Bedeutung für die Bibelkunde und die Geschichte des Judentums hier wiederholt gewürdigt wurde, haben G. Jahn zu einer Untersuchung: „Die Elephantine-Papyri und die Bücher Esra-Nehemja" angeregt. Unsere Rückschau über die biblischen Forschungen des letzten Jahres, soweit sie mir bekannt wurden, mag mit der Erwähnung der „Bruchstücke der fahidischen Bibelübersetzung" von I. Schleifer ihren Abschluß finden. 3

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