Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 16 (1913)
- Article
- Barkochba
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 150 (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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— 150 Und wieder zog ich mich zurück, um mich Erst selbst zu finden und den festen Plan. Wie mich Akiba traf, ist Dir bekannt, Er führte mich zu Deinem Vater, der Ein weltentrücktes, trautes Heim mir bot. N a a m a h. Wie dank ich Gott, daß er Dein Schirm gewesen! Ich glaube auch, daß Du aus Davids Hause; Zum mindesten kanns nicht bestritten werden. Da Deine Herkunft allen unbekannt. Doch jetzt erlaube mir noch diese Frage: Kannst Du auf jeden Deiner Mannen zählen? Barkochba. An rechter Stelle stehen meine Tapfern, In Kabul, Sichin, Magdala, Tursimon. In Betar selbst vertraute ich den Eingang Dem Eleasar an, den alles Volk Als Heiligen verehrt. So täglich, um Die Stunde, da er vor dem Eingang betet. Liegt auch ganz Betar auf den Knieen. N a a m a h. Zu einem Wunderwerke schufst Du Betar. Barkochba. Um für den Notfall Zufuhr zu gewinnen, Durchbohrte ich die Erde. Unterirdisch Läuft meilenweit ein Gang, und wo er endet, Hört Betars Umkreis auf. Es ist ein Wunderwerk! Aufstiege Hab' ich drei errichtet, die In angemessener Entfernung liegen. Unkenntlich münden sie in Drachenhöhlen, Aus deren Dunkel man zum Lichte aufsteigt. Na am ah. Doch eine Angst werd ich nicht los. Scheint auch Die Veste uneinnehmbar, in der Nähe Seh' ich den Feind. Ich kanns nicht unterdrücken. Dein Abiram stößt mir Entsetzen ein.