Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 16 (1913)
- Article
- Barkochba
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 127 (sequence 8)
- Language
- German
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127 Mir schenkte Hellas eine neue Welt. Im Chor und Reigen nah'n die Musen, Die Chariten und Horen, holde Lust Verbreitend, alles lebt sich glücklich aus. Akylas. Was Du vertrittst, das Hab' ich einst vertreten. Und was Du warst, das bin ich nun geworden. Aus Japhets Kreis zog ich in Sems Gebiet. Dort herrschen Philosophen und Poeten, Doch hier fand ich Propheten und Psalmisten. Die Harfe Zions hebt das Herz zum Himmel, Indes Apollos zauberhafte Lyra Nur bis zu dem Parnasfos trägt. Elisa. Du sprichst Wie einer, der auf Erden nicht mehr heimisch, Betrügst Dich um das Leben durch Gesetze. (Die dritte Gruppe der Pilger treten an die Tische, nachdem die der zweiten sich zurückgezogen und zu den andern gesellten.) Anführer. Uns sendet Roms Gemeinde, die bis jetzt Dem Jupiter die Steuer bringen mußte. (Ein römisches Signal.) Akiba. Wie mich ein römisches Signal erschreckt! So fährt der Freie nicht zusammen. fünfte ^>cene. (Vorige. Ein kaiserlicher Herold, von römischen Kriegern begleitet. Viele Judaer folgen nach, unter ihnen Abiram.) Herold. Vernehmt ihr Männer von Judäa, was Der Kaiser euch entbieten läßt! (Liest) Um all die Völker zu vereinigen, Die Romas mächt'gem Szepter unterstehn, Soll eine Religion sie alle binden I