Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 16 (1913)
- Article
- Barkochba
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 126 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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126 Akiba. Doch was wir sehn, ist nur ein Traum, Josua! Ich fürchte das Erwachen. Elisa (sich Mba nähernd.) Gruß Euch, Meister! AkiLa. Der Friede sei mit Dir. Elisa. Begonnen hat Die Zeit der Jubellieder. Jst's nicht so, Da Großes Gott an euch getan? Akiba. An uns bloß? Nicht auch an Dir? Elisa. Du weißt, Mba, längst, Mein Glaube ist geschwunden, ja noch mehr, Feind jeder Glaubenssippe bin ich worden. Ihr baut den Tempel wieder und weshalb? Damit die Priester Opferstücke heischen! Baut Synagogen, um darin spitzfindig Gesetze zu Gesetzen auszuklügeln! ' Wär's besser nicht ein Handwerk zu ergreifen? Mehr als das Grübeln und das Tüfteln gilt Der Künste ruhig Schaffen, schätz ich auch Bauleut' und Zimmermeister, Schneider, Jäger. Akiba. Ich gebe Dich, Elisa, noch nicht aus. Gleicht mancher Weise auch der rauhen Schale, So birgt das Jnnre einen guten Kern. Akylas. Wie weh ist mir um Dich, Elisa! Elisa. Acher wohl willst Du sagen. Nenne mich Wie's Volk mich nennt, ein „Andrer" ward ich wirklich.