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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1913-01-01 · 16 (1913) · p. Seite 60

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
16 (1913)
Article
Literarische Jahresrevue
Date
1913-01-01
Page
Seite 60 (sequence 40)
Language
German
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Beurteilern des Judentums auch viel wirres Zeug zusammengeschrieben worden. Man sollte eigentlich diesem Unfug dadurch ein Ende machen, daß ernste Menschen auf derartige Anfragen keine Antwort geben. Lesenswert ist die Schrift „Der neue Jude" von G. H ech t, nur daß uns der Titel (der in der letzten Zeit in zionistischen Kreisen beliebt geworden zu sein scheint) nicht behagt. Was stellt man sich unter dem „Neuen Juden" vor? Es ist dies ein Modewort, das überdies inhaltlos oder vielleicht gar bedenklich ist. Ueber das Wesen des Zionismus schrieb N. Sokolow eine belehrende Broschüre („Tochen ha-zijonut"). Bei dieser Gelegenheit mag auch das „Zionistische Merkbuch" von H. Schachtel erwähnt werden; ferner noch das „Stenographische Protokoll der Verhandlungen des X. Zionisten-Kongresses in Basel", das vom zionistischen Aktionskomitee herausgegeben wurde. Eine sehr nützliche Arbeit bietet das Buch „Die staatskirchenrechtliche Stellung der israelitischen Religionsgemeinden und sonstigen israelitischen Religionsverbände Süddeutschlands" von L. Berliner. Eine umfangreiche, den Gegenstand erschöpfende Darstellung lieferte I. Heimberger über „Die staatskirchenrechtliche Stellung der Israeliten in Bayern." Diese gediegene Schrift, die bereits in 2. Auflage vorliegt, bietet ein wertvolles Quellenmaterial zur Geschichte der Juden in Bayern. Anschließend daran mag noch die Schrift über die „Rechtsstellung der israelitischeu Kultusgemeinden im rechtsrheinischen Bayern" von F. Wahl haus erwähnt werden; ebenso das neue „Gesetz betreffend die israelitische Religionsgemeinschaft und Kirchenverfassung der israelitischen Religionsgemeinschaft in Württemberg". Demselben Literaturzweig gehört auch das Buch: „Das Recht der israelitischen Religionsgemeinschaft des Großherzogtums Baden" von S. Wolfs an. Die bekannte Schrift „Die Bedeutung der Juden für Erhaltung und Wiederbelebung der Wissenschaften im Mittelalter", von M. I. Schleiden, die, ohne apologetisch sein zu wollen, zu den besten apologetischen Schriften

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