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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1913-01-01 · 16 (1913) · p. Seite 34

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
16 (1913)
Article
Literarische Jahresrevue
Date
1913-01-01
Page
Seite 34 (sequence 14)
Language
German
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— 34 — Ueber das Buch Hiob schrieb B. Blake „lös book of Job and the problem of suffering." Das Hohelied, über dessen Inhalt, Form und Abfassungszeit die Meinungen noch immer weit auseinandergehen, fand einen neuen Bearbeiter in R. Münz: „Die Allegorie des Hohen Liedes", und in R. Breuer: „Die fünf Megilloth" (1. Teil: Hohes Lied). Ferner liegt in italienischer Sprache eine Arbeit von L. Cicognani vor: „Un Melodramma anticbissimo: il Cantico dei Cantici". Das Koheleth-Problem übt noch immer seine Anziehungskraft auf Bibelforscher und gebildete Laien aus; es ist dies eine literarische Erscheinung, die alt ist und ewig neu bleiben wird. Den geschichtlichen Hintergrund dieser biblischen Schrift zu erforschen unternimmt L. Levh in einer umfassenden Arbeit: „Das Buch Qoheleth, ein Beitrag zur Geschichte des Sadduzäismus", kritisch untersucht und erläutert. Schon der Untertitel des Buches zeigt, daß der Verfasser von richtigen Voraussetzungen ausgeht, denn mit Recht hat bereits N. Krochmal, der erste jüdische Forscher, der das Kohelethbuch kritisch-wissenschaftlich zu ergründen unternahm, auf dessen sadduzäischen Grundton hingewiesen. Der Verfasser bietet eine umfassende und gründliche Forschung, die sich mit allen Einzelheiten dieses Problems eingehend beschäftigt. Man wird die meisten der Ergebnisse dieser Forschung annehmen können, und jedenfalls kann man in dieser Arbeit eine dankenswerte Bereicherung der Kohelethliteratur erblicken. Es wird in dieser Schrift (S. 40 ff.) aufs neue die Frage über den Ursprung der sadduzäischen Partei aufgerollt, worin der Verfasser neue Bahnen betritt (er weicht von der Theorie Geigers ab, um zu der talmudischen Tradition zurückzukehren). Man wird sich in der Folge mit diesen Thesen auseinandersetzen müssen, und sie jedenfalls nicht ignorierend übergehen können. Ueber das letzte Buch im biblischen Kanon, die Chronik, liegt eine Arbeit von P. Fab tanke vor: „Die zwei Bücher der Chronik". Das apokryphische „Buch der Weisheit" hat E. Gärtner einer gründlichen Forschung

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