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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1910-01-01 · 13 (1910) · p. Seite 63

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
13 (1910)
Article
Literarische Jahresrevue
Date
1910-01-01
Page
Seite 63 (sequence 33)
Language
German
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63 auch der Kenntnis des Hebräischen nützlich ist. Von hebräischen lexikalischen Arbeiten ist in erster Reihe das Erscheinen des ersten Bänd es des groß angelegten Wörterbuches („Millon") des E. Ben-Jehuda in Jerusalem zu erwähnen; seiner das hebräisch-englische Wörterbuch für das Alte Testament von K. Feyerabend. A. CH. Rosenberg gibt in hebräischer Sprache ein etymologisches Lexikon der nomins. heraus; die Arbeit ist bis zum Buchstaben „teth.“ gediehen. Als Kuriosum darf vielleicht noch erwähnt werden, daß mehrere biblische Bücher in die Esperanto-Sprache übersetzt wurden. In die Streitfrage des hebräischen Rhythmus, die seit Jahren von Fachmännern mit so großer Lebhaftigkeit erörtert wird, griff I. D. Rothstein mit seinem Buch „Grundzüge des hebräischen Rhythmus und seiner Formbildung" ein, durch welches dieses Problem in seinen wichtigsten Punkten einen befriedigenden Abschluß nahe zubringen versucht wird. * * * Schwerer ist in einem kurzen literarischen Jahresbericht über Sammelwerke zu sprechen, die ihrer Natur nach verschiedene literarische Zweige umfassen. Es sind jetzt zwei Enzyklopädien im Entstehen begriffen. Eine hebräische („Ozar Israel") erscheint in New-Aork unter der Redaktion von Eisenstein und ist bereits bis zum 3. Band einschließlich gediehen. Leider ist sie sehr dilettantenhaft und wissenschaftlich unbrauchbar. Dann geben Dr. L. Katzenelson und Baron David Günzburg in Petersburg die „Jewrejskaja Encyklopedia" in russischer Sprache heraus, von der bereits vier Bände vorliegen. In dem zuletzt erschienenen Bande hat sich diese vorzügliche Enzyklopädie gänzlich von der englischen emanzipiert und bietet über alle wichtigen Dinge der Juden und des Judentums gründliche selbständige Arbeiten, von denen es zu wünschen wäre, daß sie auch außerhalb des russischkundigen Lesepublikums bekannt würden. Ein großer Vorzug dieses Werkes besteht auch darin, daß es

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