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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1910-01-01 · 13 (1910) · p. Seite 46

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
13 (1910)
Article
Literarische Jahresrevue
Date
1910-01-01
Page
Seite 46 (sequence 16)
Language
German
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46 noch: Th. Schäfer, „Wer die Bedeutung der symbolischen Kultusformen im Judentum und im Christentum"; ferner P .Torge, „Seelenglaube und Unsterblichkeitshoffnung im Alten Testament"; G. Klein, „Der älteste christliche Katechismus und die jüdische Propaganda-Literatur". Eine eingehende und in ihrer Klarheit ' überzeugend wirkende Studie über „Die Anschauungen der Propheten von der Sittlichkeit" lieferte Max Wiener (Schriften der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums Bd. I, Heft 3—4). Das Buch gehört zu den besten aus dem Gebiete der wissenschaftlichen Apologetik des Judentums. Mit einem ähnlichen Thema befaßt sich auch I. Lewkowitz in seiner Schrift: „Judentum und moderne 'Weltanschauung". Eine scharfe Kritik an dem orthodoxen Judentum und Vorschläge zu einer positiven Reform bietet dieposthume Schrift M. Lazarus': „Die Erneuerung des Judentums", die beim Erscheinen in der jüdischen Presse lebhaft besprochen wurde. — Eine wissenschaftliche Disziplin, die wohl manche nützliche und wertvolle Vorarbeit aufzuweisen hat, aber noch nicht im Zusammenhang bearbeitet wurde, hat ihren Bearbeiter in K. Köhler gefunden, dessen „Grundriß einer systematischen Theologie des Judentums" soeben erschienen ist (Schriften, herausgegeben von der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums). — In das Gebiet der religionsgeschichtlichen Untersuchungen gehört ein populär und anziehend geschriebenes Buch: „Sabbat und Sonntag" von Hans Meinhold (Sammlung „Wissenschaft und Bildung"). Ferner ist noch zu erwähnen: „Vom Kriegsschauplätze der israelitischen Religionswissenschaft", eine gemeinverständliche Schilderung auf dem Gebiete der modernen Bibelwissenschaft von S. Jampel. Ein Volk, das unter den noch lebenden Völkern die älteste Geschichte hat, wird naturgemäß, wenn ihm nicht aller geschichtlicher Sinn abhanden gekommen ist, jeder geschichtlichen Untersuchung, die sich mit seiner

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