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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1925-01-01 · 26 (1925) · p. Seite 144

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
26 (1925)
Article
Die Juden im Amerika spanischer Zunge
Date
1925-01-01
Page
Seite 144 (sequence 50)
Language
German
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— 144 — BelmonLe „Schöneberg", Leon „Löwe". Die Namen Enriquez, Castro, Mendez, Diaz, Alvarez, sind im romanischen Amerika so häufig wie Lehmann oder Meyer in Deutschland, aber auch alle anderen von Sarmiento erwähnten Familiennamen trifft man bisweilen. 23) Reclus, Geographie Universelle. U, Columbie, Kap. 14. 24) Auch ins Französische und Englische übersetzt. 25) Es ist dies das alte Kastilisch des 15. Jahrhunderts, das sich erstaunlich wenig vom modernen Spanisch unterscheidet. Es wird jedoch von den Spaniolen mit hebräischen Buchstaben geschrieben. 2b) Neugranada bildet heute die Republik Columbien. Ob das heutige Ecuador zu Neugranada oder Peru gehörte, ist eine strittige Frage, die in dem südamerikanischen Befreiungskämpfe eine wichtige Rolle spielte. 27) I. T. Medina, La primitiva inquisicion americana. I, Kap.2. 28) Das., Kap, 7. 29) ergänze: „der Anwesenden" 20) Man bettete offenbar die Toten lieber in jungfräulichen Boden als in einem christlichen Kirchhofe. Der jüdische Friedhof wird wegwerfend im Edikte „osario jndio“ genannt, was ungefähr „jüdische Knochengrube" bedeutet. 3*) Im Deutschen ist die aus dem portugiesischen stammende Bezeichnung Autodafe gebräuchlich. 22) In dem Buche „Los veinte y nn lidros rituales“ von Torquemada, Bd. 6, Kap. 19 heitzt es: „Die Lehrer des mosaischen Gesetzes, als Vorsteher und Anführer, bekleideten wir über ihre Panzer (gemeint sind die „sambenitos") mit roten und gedrehten Schweifen, um so die falschen Prophezeiungen ihrer Irrlehre und vermehrten Unterrichtes anzudeuten." Nach Torquemada wurden also nur die Vorsteher mit dem Fuchsschwänze ausstaffiert, während nach Palma (in seinen „Anales de la inquisicion44) alle jüdischen Opfer derartig gekennzeichnet wurden. Genaue Schilderungen der Auto dafö-Feste finden wir in allen Chroniken der Kolonialzeit; auch berichtete das betreffende Glaubensgericht jedesmal ausführlich über dasselbe. Ein solcher Rapport ist z. B. in der „Inquisicion de Lima" von Medina, Kap. 25 abgedruckt. 22) Äk^dez, Historia de la isla de Cuba, Kap. 3. 34) Medrina, Inquisicion de Chile, II, Kap. 6. 25) Medrna, Inquisicion de Cartagena de las Indias. Kap. 7. 26) Man schreibt im Spanischen bald „Mexiko", bald „Mejieo", spricht aber immer „Mechiko" mit hartem „ch" aus. 27) Torquemada, Los veinte y un libros rituales, IV. 28) Sprich „Chudios" mit hartem „ch".

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