Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 26 (1925)
- Article
- Vom Studium der heiligen Schrift und der Kunst des Übersetzers bei den deutschen Juden der alten Zeit
- Date
- 1925-01-01
- Page
- Seite 26 (sequence 10)
- Language
- German
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— 28 — Aristotlos sin meister er bei im Hot stund bei im an siner fiten das gemein Volk wußt er bestriten. er sprach: ir diner got. sin lieben kind glichen nich di zit ales ein schif in einem großen wint un ales einer der do wandelt gegen einer großen fiat der do mueß werden helig un mat un bedaref sich auch wol richten wi er zu zirüng sol Lichten gris vor tot söln ir nich halten wen es mueß doch sin ob er ein wenig alten; wo ist אדם ein Vater aler Vater wo ist נח der entran der sünde weter wo ist חנוך der erst got bot wo ist אברהם der zu brach di abgot wo sint אהרון,משח di wis sager wo sint ale Völker bis alher wo sint ale di krön di ie haben empfangen un ir heles mit hals bant haben behängen wo sint di do haben mit macht bezwungen manig mechtig her, alten un jungen un haben ale di Welt unter gedrukt nun Hot si der tod ale verzukt ales ir guet noch schar un ales ir macht macht si nit gesristen über nacht. 5. Hinter den vielen wortgetreuen prosaischen Uebersetzungen der heiligen Schriften treten die gereimten an Zahl stark zurück, aber um so größer ist ihr sprachlicher, literaturgeschichtlicher und künstlerischer Wert. In diesen gemütvollen biblischen Reimdichtungen wird uns der Geist des deutschen Judentuus alter Zeiten wieder lebendig. Mögen sie für unfern literarischen Geschmack in der Mehrzahl ganz veraltet sein, dem Kulturhistoriker bleiben sie lieb und wert als Denkmäler eines glücklicheren, weil in seinem natürlichen Empfinden freieren und darum menschlich edleren Zeitalters. Es hat wohl kaum wieder