Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 10 (1907)
- Article
- Literarische Jahresrevue
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 35 (sequence 15)
- Language
- German
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…/3111067-3111086-3114152--2564-3114204- Visual Library
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85 Josua ben Lorki M. Landau (mit deutscher Uebersetzung) herausgegeben. I. Last setzt seine Ausgaben der Schriften des Josef ibn Caspi fort. Sonst sind nur die Schriften von Aptowitzer, das Schriftwort in der rabbinischen Literatur, das treffliche Werk von W. Rosenau über jüdische Bibelkommentare, die Studie von C. Tirschtigel über das Verhältnis von Glauben und Wißen bei den bedeutendsten jüdischen Religionsphilosophen bis Maimonides, die englische Uebersetzung des Kusari von Hartwig Hirschfeld, Studien über die Jurisprudenz des Talmud und jüdisches Recht von M. H. Rapoport, über die Medizin des Talmud von D. Schapiro zu erwähnen. Neue Ausgaben des Sefer Jezirah, des berühmteil historischen Werkes von Salomon Usque und der exegetisch-kabbalistischen Reden von Chajjim Vital sind ohne Namen der Herausgeber erschienen. Für die Bibliographie ist in erster Reihe der Katalog der hebräischen Manuskripte der Bodleijana von Neubauer und Cowley zu erwähnen; einen Katalog der Bibliothek des sei. David Kaufmann hat M. Weiß angefertigt. Ueber die hebräischen Codicis des asiatischen Museums in Petersburg erhalten wir von P. Kokowzew sehr wertvolle Mitteilungen. Ein Lexikon, das in alphabetischer Anordnung die biblischen und rabbinischen Bestimmungen von Maßen, Vtünzen, Gewichten und Zeitrechnungen zusammenfaßt, ist von Ch. I. Scheftel angefertigt worden; das deutschhebräischeWörterbuch vonMargel schreitet rüstig vorwärts; über Anagramme und Pseudonyme neuhebräischer Schriftsteller hat W. Zeitlin einen Index herausgegeben; von den gesammelten Schriften Steinschneiders ist bisher nur die vortreffliche Einleitung zum ersten Band aus der Feder Heinrich Malter's zu erwähnen. Die Notwendigkeit einer Sammlung der Essays des greisen Gelehrten liegt schon in dem einfachen Satz: „Die jüdische Wissenschaft hat keinen zweiten Steinschneider aufzuweisen, und sie kann nicht müßig die vierzehnhundert Schriften in vierhundertdreißig Bänden begraben sehell " 8*