Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 9 (1906)
- Article
- Christentum und Judentum
- Date
- 1906-01-01
- Page
- Seite 63 (sequence 5)
- Language
- German
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Neues Testament Welche der Geist Gottes treibt, die sind Kinder Gottes .. ihr habt einen kindlicher Geist empfangen, durch welchen wir rufen: Abba, lieber Vater. (Römer S, 14—15.) Es ist hier kein Unterschied unter Juden und Griechen; es ist aller zumal ein Herr, reich über alle, die ihn anrufen. (Römer 10, 12.) Altes Testament und nachbiblische Schriften. Kinder seid ihr des Ewigen, eures Gottes (V. Mose 14, i.) Ewiger! du bist ja unser Vater. (Jesaia 64, 7.) Ein Sohn ehrt seinen Vater und ein Knecht seinen Herrn. Wenn ich nun Vater bin, wo ist meine Ehre? und wenn ich Herr bin, wo ist die Ehrsucht vor mir? spricht derHerrZebaoth. (Maleachi 1, 6.) Haben wir nicht alle einen Vater? Hat nicht ein Gott uns alle erschaffen? (Maleachi2, io.) Wenn beim Streit ich je verachtet das Recht meines Knechtes oder meiner Magd, was könnte ich tun, wenn Gott sich zum Gericht erheben würde? was ihm erwidern, wenn er es ahndet? Im Mutterleibe schuf er ihn und mich in derselben Weise. (Jjob 31, 13—15.) An jenem Tage wird Israel der dritte im Bunde sein mit Aegypten und Assyrien als ein Segen imLande, daß der Herr sie segnen wird: Gesegnet sei niein Volk Aegypten und Assur, meiner Hände Werk, und mein Erbgut Israel. (Jesaia 19, 24—25).