Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 9 (1906)
- Article
- Christentum und Judentum
- Date
- 1906-01-01
- Page
- Seite 64 (sequence 6)
- Language
- German
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64 Neues Testament. Altes Testament und nachbiblische Schriften. Auch alle Fremden, die sich zu mir finden, spricht der Herr, bringe ich zu meinem heiligen Berge und erfreue sie in meinem Hause; ihre Gaben sollen mir lieb sein, denn mein Haus soll genannt werden ein Haus der Anbetung für alle Völker. (Jesaia 56, 6—7.) Auch von ihnen (den fremden Völkern) nehme ich mir Priester und Leviten, so sprichtderHerr?) (Jesaia66,21.) Ich gieße meinen Geist aus über alles Fleisch, auch über die Knechte und Mägde?) (Joel 3, 1—2.) Ich wandle den Völkern ihre Sprache in eine lautere, daß sie allesamt den Namen des Herrn anzurufen wissen, ihm einmütig zu dienen. (Zephania 3, 9.) Der Ewige wird Herr sein über die ganze Erde, an jenem Tage wird der Ewige einzig sein und sein Name einzig. (Secharia 14, 9.) 1) Gott nennt den heidnischen Perserkönig Cyrus seinen Messias (Jesaia 45, 1.), den Araber Jjob nennt Gott seinen Diener, der aus Erden nicht seinesgleichen hat, einen tadellosen, geraden Mann, gottesfürchttg und das Böse meidend. (Jjob 1, 8.) 2) Himmel und Erde sind Zeugen, daß jeder Mensch, ob Jude oder Nichtjude, Mann oder Weib, Knecht oder Magd, gemäß seinem Wandel des heiligen Geistes teilhaftig wird. (Jalkut zu Richter 4, l.)