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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1902-01-01 · 5 (1902) · p. Seite 27

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
5 (1902)
Article
Litterarische Jahresrevue
Date
1902-01-01
Page
Seite 27 (sequence 9)
Language
German
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27 Biblische und babylonische Urgeschichte in den Darstellungen „Der alte Orient", die die Vorderasiatische Gesellschaft herausgiebt, eine recht mäßige Untersuchung von W. Erbt über „die Purimsage in der Bibel", eine andere von I. Scheftelowitz: Arisches im Alten Testament, eine recht lesenswerte von F. Praetorius über die Herkunft der biblischen Accente, endlich eine historische Darstellung: Israels Geschichte von Alexander d. Gr. bis auf Hadrian von dem auf positiven Standpunkte stehenden A. Schlatter; eine durch ihren Radikalismus charakteristische Arbeit von Zapletal über den Henotismus und die Religion Israels, ferner die sprachlich wichtigen Studien von E. König: Hebräisch und Semitisch, eine, wenn ich nicht irre, schon stüher erschienene, sehr interessante Arbeit von Diepolder über den Tempelbau der vorchristlichen und christlichen Zeit, die Studien zur Entstehungsgeschichte der jüdischen Gemeinde nach dem babylonischen djil von Sellin, die Faksimiles von biblischen Handschriften im Britischen Museum, die Kenyon als einen wertvollen Beitrag zur biblischen Paläographie herausgiebt, das Werk von Clermont-Ganneau über semitische Epigraphik, die Arbeit von Falk über Bibelstudien, Bibelhandschristen und Bibelkunde in Mainz im 8. Jahrhundert bis zur Gegenwart, der zweite Band des Buches von Cooke über die Geographie und Geschichte Palästinas, der Bibel-Atlas von Wilson, die Fortsetzungen der englischen Ausgabe des hebräischen Wörterbuches von Gesenius von Brown, der biblischen Encyklopädie von Cheyne und Black, sowie des biblischen Wörterbuches von Hastings und der populären deutschen Konkordanz von Büchner. Die Litteratur der Apokryphen haben Flemming und Rademacher durch die Ausgabe des griechischen Textes der Apokalypse des Henoch, I. Halevy durch eine interessante Studie über Tobias, A. Schweitzer durch seine Untersuchung über die Reste eines hebräischen Textes vom 1. Makkabäer-Buch wesentlich gefördert. Die Einleitung in die griechische Uebersetzung des alten Testaments von Sw et, die wohl auch bald in deutscher Uebertragung erscheinen wird, ist eine sehr wichtige Arbeit. Die Funde aus der alten Genizah zu Kairo mehren sich und Vieles wurde auch in diesem Jahre

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