Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 6 (1903)
- Article
- Mittheilungen aus dem Briefwechsel zwischen Zunz und Kaufmann
- Date
- 1903-01-01
- Page
- Seite 133 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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- Rashi 1× ep/1002670
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133 .Sie etwa eine Anfrage dorthin richten.. Das gedruckte Lob von S. Sachs habe ich gelesen, jedoch ist es der hiesigen Akademie wohl nicht wichtig genug, mich dieserhalb zum Mitgliede zu. ernennen. Hätte ein 1גוי) meine Bücher geschrieben, wäre er längst alles Mögliche. Daß Sie aus den Bibliotheken von Oxford u. a. m. Mss. erhalten haben, wundert mich; da es arabische Philosophen sind, mag Muhammed ihnen eine Belohnung gewähren; von jüdischen Aristokraten dürfen Sie nichts erwarten. Herzberg ist zu selbstständig; dazu gehören Millionen. Ich weiß das aus eigener Erfahrung, zumal ich denselben Fehler habe. Da ich mehr als ich wollte, geplaudert, ohne interessant zu seyn, so bin ich so human, meinen Brief zu schließen. Bleiben Sie rüstig und wohl gestimmt und denken dann und wann an den Zu nichts mehr tauglichen. Ihnen achtungsvoll ergebenen Berlin, 27. Januar 1879. Zunz. 65. Kaufmann an Zunz. Zunz notirt am Rande: beantw. 5. März. Bpest 31. Januar 1879. Es führt zu nichts, wenn ich Sie der Inhumanität zeihe, daß Sie die Verkürzung Ihrer Briefe für ״human" halten, aber eines mögen Sie versichert sein, daß es für mich, wenn es nur Ihnen nicht schwer fällt, nichts Theureres, um nicht mit Ihnen zu sagen ״Interessanteres" giebt als jedes Wort Ihres Briefes, der für mich stets eine Beglückung ist. Nach dieser gewiß sehr überflüssigen Erklärung gehe ich dazu über, durch einige Ihre eigenen Arbeiten betreffende Fragen zu rascherer Antwort Sie herauszufordern. Da hat jüngst Jemand in einem Beiblatt des Magid die Entdeckung gemacht, daß in den Tosafot auch ein Weis aus אפרק citirt werde, was allen Verfassern von Tosafistenverzeichnissen entgangen sei. Daß er längst in Ihrem ״Zur Geschichte"2) genannt ist, wußte der gute Mann nicht. Haben Sie aber seit dem vielleicht herausgefunden, was es für ein Ortsname sei und wie der Autor eigentlich hieß? Weis ist mir als Bezeichnung für Ephraim nachgewiesen worden, wonach auch dieser unter die Ephraim des Mittelalters L. G. 618 aufzunehmen wäre. Auch war in demselben Blatte eine Frage nach einem Sohne Raschi's, Abraham, zu lesen, über den recht alberne Vermuthungen vorgebracht werden. Sabbatai Bassista citirt nämlich 8. v. Euklid es diesen fraglichen Mann, in 1) Christ. 2) (2.56. So ist auch im Namen-Register (S. 607) statt 36״" zu lesen.