Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- 5 (1920-1921)
- Issue
- Heft 5-6
- Article
- Briefe zur Vorgeschichte der "Chibath-Zion"
- Date
- 1920-01-01
- Page
- 333 (sequence 7)
- Language
- German
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Briefe zur Vorgeschichte der „Chibath-Zion" 333 Ebenso ist das solid-reiche Haus Simon Böhm zu Berlin zur Annahme von Geldern bereit und berechtigt. Trotzdem würde es mir nicht unangenehm sein, wenn eine Achtung gebietende Finanz-Gesellschaft sich konstituierte. — Aber eine Bitte, nur keine Zeit verlieren! Und Einigkeit!! Betreffs der Arbeiter kann ich mit mehr als hundert Mann (Israeliten) dienen. Auch Herr Albert Cohn war so freundlich, mir gleich nach seiner Rückkehr aus dem heiligen Lande die Originalgesuche von etwa einem Dutzend Männer aus Jerusalem einzusenden, welche dringend um Land baten. Hochachtungsvoll Dr. H. Lorje. IV. Sehr geehrter Freund! Soeben erhalte ich zu meiner Überraschung die Illustrated Christian Times, die wörtlich folgenden Passus enthalten: Return bf the Jews to the Holy Land. — We are assured on good authority, that the emperor Napoleon recently invited the principal Jews of France to a Conference on the subject of the return of the Jews to the Holy Land, in the course of which he entered thoroughly into the whole subject, and intimated his disposition to use his power and influence towards that end. Whatever the motive, the fact of such a Conference is a remarkable sign of the times. What may not that mysterious man yet effect. We should be glad to know how his proposals were received by the Jews there assembled. Die III. Chr. Times sind das Organ der protestantischen Pietisten; seien Sie vorsichtig; ich erbitte mir sofort Ihre Ansicht über diese Veröffentlichung und zugleich die Mitteilung, ob eine solche Konferenz stattgefunden. Freundschaftlichst Mainz, 14. 2. 66. Dr. Lehmann. V. Amsterdam, 20. December 1865? Lieber, sehr geehrter Freund! Sie werden Sich kaum denken, wie sehr Ihre werthen Zeilen vom ersten dieses mich überrascht und gefreut haben. Ehe ich den Inhalt derselben gesehen, meinte ich diesen freudigen Umstand Herrn Zuntz in Bonn zu danken zu haben. Denn als ich in den vergangenen Sommerferien in Bonn einige Tage zubrachte, ersuchte ich den genannten Herrn mir Ihre gegenwärtige Adresse geben zu wollen, um mit Ihnen in Correspöndenz treten zu können. Ich hätte dann und wann Ihnen so Manches mitzuteilen, was Sie interessieren würde. Da es aber Schabbes war, daß ich den Gedachten sprach, so konnte dies nicht augenblicklich geschehen, und hörte ich später nichts weiter davon. Beim Empfange Ihrer werthen Zeilen glaubte ich anfangs, daß Herr Zuntz Ihnen gelegentlich von unserm Gespräche Mitteilung gemacht